Akademiehof

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1992
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Akademie der bildenden Künste
Einlagezahl
Architekt Roland Rainer, Gustav Peichl
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Paul Harrer: Wien, seine Häuser, Wolfgang Wirsig: Wiener Hofnamen
Letzte Änderung am  20.01.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF
BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtGetreidemarkt2-4
Innere StadtMakartgasse3
Innere StadtFriedrichstraße10

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Derzeit wurden noch keine Konskriptionsnummer zu diesem Bauwerk erfasst!
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Akademiehof (1, Getreidemarkt 2-4, Makartgasse 3, Friedrichstraße 10).

Das Vorgängergebäude musste im Zuge des Baues der U 2-Trasse von der Gemeinde Wien angekauft und abgebrochen werden. Das Grundstück blieb längere Zeit unverbaut. Anlässlich der 300-Jahr-Feier des Bestands der Akademie der bildenden Künste (1992) machte die Gemeinde Wien der Hochschule das Areal zum Geschenk, worauf Roland Rainer und Gustav Peichl ein großstädtisches Projekt für gemischte Nutzung entwickelten (Passage im Erdgeschoss, Geschäftslokale und Ausstellungsflächen sowie Büroräume und Wohnungen in den beiden obersten Stockwerken); die unterschiedliche Nutzung ist an der Gestaltung der Fassade ablesbar.

Die Akademie erhielt das erste Obergeschoss samt Zwischengeschoss; hier wurden das Kupferstichkabinett samt Restaurierungswerkstätten, die Studiensammlung und die Verwaltungen untergebracht (insgesamt 2.300 m², davon 800 m² für das Kupferstichkabinett, das damit die Möglichkeit erhielt, seine Bestände [darunter die gotischen Baurisse und die Dürer-Sammlung] zu präsentieren).

Der Akademiehof konnte 1997 seinen Vollbetrieb aufnehmen und die ersten Ausstellungen organisieren.

Literatur

  • August Sarnitz: Wien. Neue Architektur 1975-2005. Wien / New York 2003, S. 35
  • Salzburger Nachrichten 15.02.1995, S. 15