Adam Wandruszka

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Personenname Wandruszka, Adam
Abweichende Namensform
Titel o. Prof., Dr.phil.
Geschlecht männlich
GND 123222613
Geburtsdatum 06.08.1914
Geburtsort Lemberg, Galizien (Lwíw, Ukraine)
Sterbedatum 09.07.1997
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum 17.07.1997
Friedhof Friedhof Neustift
Grabstelle Gruppe K, Reihe 13, Nummer 18
Ehrengrab
Beruf Historiker, Journalist
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  27.10.2017 durch WIEN1\lanm09egg
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FunktionFunktion vonFunktion bis
Assistent am Institut für Kunstgeschichte an der Universität Wien19691984
Professor für österreichische Geschichte an der Universität Wien19691984
Professor an der Universität Köln19591969
AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Preis der Stadt Wien für Geisteswissenschaft1984
Großes Komturkreuz mit dem Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um das Land NiederösterreichMai 1981
Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland27 September 1974
Richard-Meister-Medaille24 Februar 1977
Wilhelm Hartel-Preis der Österreichischen Akademie der WissenschaftenMai 1990
Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse20 Mai 197420 Juni 1974
Wiener Ehrenmedaille in Gold24 September 197930 November 1979
Kommandeurskreuz des französischen VerdienstordensDezember 1976

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Wandruszka Adam, * 6. August 1914 Lemberg, Galizien (Lwíw, Ukraine), † 9. Juli 1997 Wien, Historiker.

Arbeitete nach Abschluss seiner Studien und dem Kriegsdienst als Redakteur bei der "Presse", publizierte aber schon in dieser Zeit eine Reihe wissenschaftlicher Werke (darunter "Nuntiaturberichte aus Deutschland", 1953; "Österreichs politische Struktur", 1954; "Reichspatriotismus und Reichspolitik zur Zeit des Prager Friedens von 1635", 1955; "Das Haus Habsburg", 1956) sowie "Geschichte einer Zeitung" (Die Presse), 1958. 1959 folgte er einem Ruf an die Universität Köln; in Fortsetzung seiner wissenschaftlichen Tätigkeit erfolgten die Publikationen "Österreich und Italien im 18. Jahrhundert" (1963), "Leopold II." (zwei Bände, 1963, 1965) und "Schicksalsjahr 1866" (1966).

1969-1984 war Wandruszka ordentlicher Professor für österreichische Geschichte an der Universität Wien; hier setzte er als Schwerpunkt Forschungen zur Geschichte der Habsburger-Monarchie (Herausgabe des mehrbändigen Werks "Die Donaumonarchie 1848-1918", 1973 ff.; "Die Donaumonarchie und die südslawische Frage von 1848 bis 1918", 1978).

Literatur

  • Isabella Ackerl / Friedrich Weissensteiner: Österreichisches Personenlexikon [der Ersten und Zweiten Republik]. Wien: Ueberreuter 1992
  • Ernst Bruckmüller [Hg.]: Personen Lexikon Österreich. Wien 2001
  • Heinrich Fichtenau [Hg.]: Beiträge zur neueren Geschichte Österreichs. Adam Wandruszka zum 60. Geburtstag gewidmet. Wien [u.a.]: Böhlau 1974 (Veröffentlichungen des Österreichischen Instituts für Geschichtsforschung, 20)