Zum Wolf in der Au (14)

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von
Jahr bis 1980
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach Hier wurde letztmals ein Wolf erlegt
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  6.06.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
14Linzer Straße486

frühere Adressierung

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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Zum Wolf in der Au (14, Linzer Straße 486), am Fuß des Wolfers- und Bierhäuselbergs in einer Mulde an der Reichspoststraße gelegenes Gasthaus.

Der Name leitet sich angeblich davon ab, dass 1833 beim Auhof letztmals ein Wolf erlegt wurde.

Der Gasthof wurde von Ausflüglern und Mariabrunner Wallfahrern gerne besucht. Das ursprünglich einstöckige Haus stand als Wirtschaftsgebäude des k. k. Obersthof- und Landesjägermeisteramts in Verwendung.

Als der Bau der Westbahn (1858) die Anhebung der Trasse der Poststraße erforderlich machte, veränderte sich die topographische Situation ebenso wie um 1900 (damals ebenerdige Gebäude), als der Bau einer Straßenbrücke über die Westbahn und damit auch die Verlegung der Poststraße notwendig wurde, die nun nördlich in Dachhöhe verlief (seither Nummer 487).

Um 1980 wurde das Gasthaus aufgelassen.

Literatur

  • Felix Czeike [Hg.]: Wien in alten Ansichtskarten. Band: Hertha Wohlrab: Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus. Zaltbommel: Europ. Bibliothek 1991, S.48 f.