Wilhelm Dachauer

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Wilhelm Dachauer
Personenname Dachauer, Wilhelm
Abweichende Namensform
Titel ao. Prof., o. Prof
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 05.04.1881
Geburtsort Ried im Innkreis, Oberösterreich
Sterbedatum 26.02.1951
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum 07.03.1951
Friedhof Zentralfriedhof
Grabstelle Gruppe 12 D, Reihe 1, Nummer 24
Ehrengrab ja
Beruf Maler
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche Wilhelm-Dachauer-Straße
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  7.02.2017 durch DYN\lanm09bub
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Bildname Wilhelmdachauer.jpg
Bildunterschrift  Wilhelm Dachauer
Bildquelle Wienbibliothek im Rathaus, Tagblattarchiv: Fotosammlung, TF-002028
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0

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Wilhelm Dachauer, * 5. April 1881 Ried im Innkreis, Oberösterreich, † 26. Februar 1951 Wien (Zentralfriedhof Gruppe 12D, Widmung des eigenen Grabs ehrenhalber), Maler, Gattin Therese Roder.

Studierte 1899-1907 an der Akademie der bildenden Künste (bei Julius Viktor Berger, Christian Griepenkerl und Alois Delug; Goldene Fügermedaille, Rom-Preis), unternahm Studienreisen (1908/1909) und lehrte 1927-1945 an der Akademie (außerordentlicher Professor 1928, ordentlicher Professor 1930).

Er wurde durch seine Briefmarkenserien bekannt (Motive aus der Nibelungensage [1926; Goldene Thomsonmedaille, Philadelphia], Heerführer [1935], Erfinder [1936], Ärzte [1937], Einzelmarken und Serien nach dem Zweiten Weltkrieg), stellte auf der Biennale in Venedig aus (1938), schuf aber auch Porträts, Landschaften und figurale Großkompositionen.

Künstlerhauspreis 1944 (1914-1939 Mitglied der Secession, seither des Künstlerhauses), Staatspreis. Siehe auch Wilhelm-Dachauer-Straße.

Quellen

Literatur

  • Das Jahrbuch der Wiener Gesellschaft. Biographische Beiträge zur Wiener Zeitgeschichte. Hg. von Franz Planer. Wien: F. Planer 1929
  • Rudolf Schmidt: Österreichisches Künstlerlexikon. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Wien: Tusch 1974-1980
  • Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei 1951
  • Hans Vollmer [Hg.]: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts. 6 Bände. München: Deutscher Taschenbuch-Verlag 1953-1962
  • Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler der Geburtsjahrgänge 1881-1900. Band 1: A-L. Wien: Selbstverlag 1976
  • Wilhelm Dachauer: Gemälde und Briefmarken. Wien: Österreichischer Bundesverlag 1963
  • Walter Wagner: Geschichte der Akademie der bildenden Künste in Wien. Wien: Rosenbaum 1967 (Veröffentlichungen der Akademie der Bildenden Künste in Wien, Neue Folge 1)
  • Briefmarkenabhandlung der Postdirektion anläßlich des Erscheinens von österreichischen Briefmarken (1981)
  • Hans Markl: Kennst du die berühmten letzten Ruhestätten auf den Wiener Friedhöfen? Band 1: Zentralfriedhof und Krematorium (Urnenhain). Wien: Pechan 1961, S. 28