Werner David

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Personenname David, Werner
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 16.10.1836
Geburtsort Hannover
Sterbedatum 31.01.1906
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof Zentralfriedhof, evangelische Abteilung
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Bildhauer
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse1Rosengasse5

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Werner David, * 16. Oktober 1836 Hannover, † 31. Jänner 1906 Wien 1, Rosengasse 5 (Zentralfriedhof, evangelische Abteilung), Bildhauer.

Studierte an der Berliner Kunstakademie bei Fischer und übersiedelte dann nach Wien, wo er zahlreiche (zum Teil allegorische) Statuen für Ringstraßengebäude (unter anderem Handel und Gewerbe [1885] beziehungsweise Wissenschaft [1886] für das Parlament; Schmied, Schneider und Waffenschmied für die Fassade [1878] beziehungsweise Bürgermeister Josef Georg Hörl und Johann Peter Frank für den Festsaal des Rathauses; „Fides publica" für den Michaelertrakt der Burg [Rundhalle]; Bergmann für den Segmenttrakt der Neuen Hofburg; vier allegorische Statuen für die Universität) und Grabdenkmäler (Sechter, Zentralfriedhof) schuf.

Literatur

  • Ludwig Eisenberg: Das geistige Wien. Künstler- und Schriftsteller-Lexikon, Mittheilungen über Wiener Architekten, Bildhauer, Bühnenkünstler, Graphiker, Journalisten, Maler, Musiker und Schriftsteller. Wien: Daberkow 1889-1892
  • Hermann Clemens Kosel: Deutsch-österreichisches Künstler- und Schriftsteller-Lexikon. Band 1: Biographien der Wiener Künstler und Schriftsteller. Wien: Verlag der Gesellschaft für Graphische Industrie 1902
  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815–1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954-lfd.
  • Rudolf Schmidt: Österreichisches Künstlerlexikon. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Wien: Tusch 1974-1980
  • Ulrich Thieme / Felix Becker [Hg.]: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. 37 Bände. Leipzig: Engelmann 1907-1950
  • Alphons Lhotsky: Die Baugeschichte der Museen und der neuen Burg. Wien: F. Berger 1941 (Festschrift des Kunsthistorischen Museums zur Feier des fünfzigjährigen Bestandes, 1). Band 1, S. 108, 172 ff., 179
  • Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. Band 4. Wiesbaden: Steiner 1972, S. 205, 280, Abb. 164
  • Justus Schmidt / Hans Tietze: Dehio Wien. Wien: A. Schroll 1954 (Bundesdenkmalamt: Die Kunstdenkmäler Österreichs), S. 70
  • Rudolf Schmidt: Das Wiener Künstlerhaus. Eine Chronik 1861-1951. Wien: Gesellschaft Bildender Künstler Wiens 1951, 60, 84, 85, 103, 119, 140
  • Geschichte der bildenden Kunst in Wien. Band 1: Plastik in Wien. Wien [u.a.]: Selbstverlag des Vereines für Geschichte der Stadt Wien 1970 (Geschichte der Stadt Wien / Neue Reihe, 7/1), S. 223 f.
  • Neue Freie Presse. Morgenblatt, 01.02.1906