Watt-Tungsram

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Art der Organisation Firma
Datum von 1891
Datum bis
Benannt nach
Prominente Personen
Quelle
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Im Jahr 1891 eröffneten Alexander und Paul Scharf sowie Rudolf Latzko in Nußdorf ein Unternehmen zur Erzeugung elektrischer Glühlampen. Dank rascher Expansion war die „Elektrische Glühlampenfabrik Watt“ ein Jahrzehnt später in ganz Europa vertreten und einer der größten Glühlampenproduzenten der Monarchie. Der Großbetrieb stellte um 1900 10.000-20.000 Lampen pro Tag her. Produziert wurden stromsparende Glühlampen, Lampen für die Stadtbahnbeleuchtung und Glühlampen für 240 Volt. 1913 Wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft. Nach einer krisenhaften Entwicklung in den 1920er Jahren gelang es durch Verschmelzung mit Kremenezky 1931 und Übersiedlung in die moderneren Kremenezky-Werke im 20. Bezirk die Produktion von Glühlampen und Radiröhren wieder erheblich zu steigern. Im Zweiten Weltkrieg wurde in der alten Watt-Fabrik in Döbling die Produktion wieder aufgenommen und Geschosszünder hergestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Produktion nur in der ehemaligen Watt-Fabrik in Döbling wieder aufgenommen doch ging die Belegschaft erheblich zurück. Ab 1971 übersiedelte der Betrieb nach Strebersdorf der nun im Besitz der Tungsram Austria AG stand die mehrheitlich von einer Schweizer Holding kontrolliert wurde.

Literatur

  • Franz Mathis: Big Business in Österreich. Österreichische Großunternehmen in Kurzdarstellungen, Wien: Verlag für Geschichte und Politik 1987, S. 348-350.
  • Die Gross-Industrie Oesterreichs. Festgabe zum glorreichen fünfzigjährigen Regierungs-Jubiläum seiner Majestät des Kaisers Franz Josef I. dargebracht von den Industriellen Oesterreichs 1898, Bd. 3, Wien: Leopold Weiss 1898, S. 225-226.