Tino Erben

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Personenname Erben, Tino
Abweichende Namensform
Titel O. Univ. Prof.
Geschlecht
GND 119125021
Geburtsdatum 09.05.1933
Geburtsort Wien
Sterbedatum
Sterbeort
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Grafiker
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Gedenktage
Letzte Änderung am  29.04.2015 durch WIEN1\lanm09bar
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FunktionFunktion vonFunktion bis
Professur, Universität für angewandte Kunst19882001
Artdirector der Wiener Festwochen 1984 198919841989
AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Plakatpreis Vis-Com Kongress1971
Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien22 Oktober 199322 Februar 1994
Preis der Stadt Wien für angewandte Kunst30 April 197413 November 1974
Plakatpreis (Callot-Ausstellung, Albertina)1968

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Tino Erben, * 9. Mai 1933 Wien, Grafiker.

Biographie

Tino Erben studierte 1954-1958 an der Akademie für angewandte Kunst in der Meisterklasse für Graphik und Druckverfahren bei Professor Franz Herberth. 1958 erhielt er das Diplom und ist seitdem als freischaffender Graphiker tätig. Ab 1980 lehrte er als Lehrbeauftragter Schriftgestaltung an der Hochschule/Universität für angewandte Kunst in Wien und war von 1988 bis zur Emeritierung 2001 Leiter der Meisterklasse für Graphik.

Tino Erben entwarf vor allem Plakate und Kataloge für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen, gestaltete Bücher, Inserate, Drucksachen. Er war unter anderem für die Graphische Sammlung Albertina, den Vis-Com Kongress 1971, die Triennale Mailand 1968, die Papierausstellung 1972 und wiederholt für das Europagespräch und das Bundesministerium für Unterricht und Kunst tätig.

Daneben arbeitete Tino Erben für verschiedene private Firmen in Österreich, der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland, vor allem für die Möbel- und Papierbranche. Vom ORF wurde er mit der Entwicklung des Informationssystems für Funkhausneubauten beauftragt, von der Stadt Wien mit der Ausarbeitung des Leit- und Informationssystems für die U-Bahn. Im Wiener Stadtbild ist Tino Erbens Wirken durch die Schriftgestaltung für die Wiener U-Bahn nahezu omnipräsent.

Für das Historische Museum der Stadt Wien (heute Wien Museum) entwarf er ein Signet und einen Katalogprototyp für künftige Sonderausstellungen. Er gestaltete den Katalog der Ausstellung "Traum und Wirklichkeit". 1970 bis 1979 war Erben Artdirector des Unternehmensberaters Knight Wegenstein, von 1984 bis 1989 der Wiener Festwochen.

Erben ist im Wien Museum, im Plakatmuseum Warschau und in der Mährischen Galerie in Brünn durch Arbeiten vertreten. Im Rahmen der Plakatbewertungsaktion des Kulturamts der Stadt Wien wurde Erben vierzehnmal ausgezeichnet: Er erhielt drei Preise für jahresbeste Plakate (Museum für angewandte Kunst-Selektion 66, Callot-Ausstellung in der Albertina 1968/69 und Vis-Com Kongress 1971) und weitere Auszeichnungen. Erben erhielt mehrere österreichische Staatspreise für Buch- und Umschlaggestaltung.

Tino Erben lebt in Wien.