Theseustempel

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Kupferstich des Theseustempels aus einem armenischen Wien-Führer (1829)
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1823
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Pietro Nobile
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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Bildname Theseustempel.jpg
Bildunterschrift  Kupferstich des Theseustempels aus einem armenischen Wien-Führer (1829)
Bildquelle Wienbibliothek im Rathaus, Druckschriftensammlung, A-18882
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
1Volksgarten

frühere Adressierung

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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Theseustempel (1, Volksgarten), erbaut 1820-1823 durch Pietro Nobile als Nachbildung des antiken Theseions in Athen. Hier wurde die von Kaiser Franz I. erworbene Theseusgruppe von Antonio Canova aufgestellt. Der Bau eines eigenen Tempels ging auf eine Anregung Canovas zurück, die jener 1819 anlässlich eines Besuchs des Kaisers in Canovas römischem Atelier geäußert hatte. Die Theseusgruppe wurde seit 1890 in das neu gebaute Kunsthistorische Museum überführt. Ab 1901 wurde der Theseustempel provisorisch zur Ausstellung von Funden aus Ephesos, gelegentlich auch für Kunstausstellungen verwendet. 1921-1938 fanden im Theseustempel regelmäßig Ausstellungen der Vereinigung Donauländischer Künstler statt. Vor dem Theseustempel steht die von Josef Müllner 1921 geschaffene Bronzefigur eines jugendlichen Athleten.

Der Theseustempel im Volksgarten.

Der Theseustempel wurde 2008 bis 2010 einer umfassenden Renovierung unterzogen und wird vom Kunsthistorischen Museum als Ausstellungsort genutzt.

Literatur

  • Beschreibung des k. k. Volksgartens, des Theseustempels und des neuen Burgtores. 1824
  • Wilhelm Kisch: Die alten Straßen und Plätze von Wiens Vorstädten und ihre historisch interessanten Häuser. (Photomechan. Wiedergabe [d. Ausg. v. 1883]). Cosenza: Brenner 1967, Band 1, S. 290 ff.
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 65

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