Stephan Rudas

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Personenname Rudas, Stephan
Abweichende Namensform
Titel Dr. med.
Geschlecht männlich
GND 123462622
Geburtsdatum 27.05.1944
Geburtsort Budapest
Sterbedatum 19.06.2010
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum 01.07.2010
Friedhof Friedhof Döbling
Grabstelle Gruppe 28, Reihe 5, Grab 3
Ehrengrab
Beruf Arzt, Psychiater
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Gedenktage
Letzte Änderung am  27.10.2015 durch WIEN1\lanm09mer
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FunktionFunktion vonFunktion bis
Leiter des Psychosozialen Dienstes19802009
AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold9 August 19961997
Goldener Rathausmann19 Januar 2010

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Stephan Rudas, * 27. Mai 1944 Budapest, † 19. Juni 2010 Wien, Arzt, Psychiater.

Biographie

Stephan Rudas erlebte mit 13 Jahren den ungarischen Volksaufstand in Budapest und floh mit seinen Eltern nach Wien, wi er Medizin studierte und die Facharztausbildung für Psychiatrie und Neurologie absolvierte.

Zwischen 1977 und 1979 organisierte die Stadt Wien fünf Enqueten über den Stand der psychiatrischen Versorgung in Wien und Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation, aus denen der Zielplan "Psychiatrische und psychosoziale Versorgung in Wien" hervorging. Als wesentlichster Punkt wurde die Errichtung ambulanter Anlaufstellen für psychosoziale Problemfälle bei gleichzeitiger Verkleinerung des Psychiatrischen Krankenhauses Baumgartner Höhe beschlossen; Stephan Rudas erhielt den Auftrag, diese Reform umzusetzen. Es entstanden acht sozialpsychiatrische Ambulatorien und ein sozialpsychiatrischer Notdienst, betrieben vom Kuratorium für psychosoziale Dienste. Ab 1980 war Rudas Chefarzt der Psychosozialen Dienste Wiens und über diese Funktion hinaus Anwalt für eine zeitgemäße Psychiatrie. Ende 2009 ging er in dieser Funktion in Pension.

Der Psychiater publizierte eine Reihe von Titeln zu psychologischen und psychiatrischen Themen.

Stephan Rudas verstarb 2010 nach längerer Krankheit. Im Jahr 2011 wurde in Wien-Penzing der Stephan-Rudas-Platz nach ihm benannt.

Literatur

Links