Stefaniespital

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1885
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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BezirkStraßeHausnummer
16Thaliastraße44

frühere Adressierung

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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Stefaniespital („K.k. Kronprinzessin-Stephanie-Spital"; 16, Thaliastraße 44), erbaut (1885) von der Gemeinde Neulerchenfeld mit einem Belagraum für 108 Betten (zusätzlich 20 Betten im Epidemietrakt) und nach Kronprinzessin Stephanie benannt. 1890 verfügte das Stephaniespital über 130 Betten (1.674 behandelte Patienten), 1900 und 1914 über 108 Betten (1900 1.275, 1914 1.351 Patienten) und 1919 über 146 Betten (2.333 Patienten). Der dreigeschossige Krankenpavillon an der Thaliastraße enthielt eine chirurgische Abteilung, Operationsraum und Kapelle, der zweigeschossigen Trakt an der Liebhartsgasse die Verwaltungräume und die Zimmer der Pflegeschwestern. Am 15. Mai 1923 wurde im Stiegenhaus eine Gedenktafel (von Richard Kauffungen) für den am 7. Mai 1922 verstorbenen Leiter des Spitals, Dr. Ignaz Rosanes enthüllt. Das Spital wurde 1927 geschlossen. Das Gebäude stand bis 1971 als Auszahlungsstelle für Arbeitslose in Verwendung. 1978 zog eine Zweigstelle des Konservatoriums der Stadt Wien ein.

Literatur

  • Handbuch Ottakring. S. 358
  • Paul Kortz: Wien am Anfang des 20. Jahrhunderts. Ein Führer in technischer und künstlerischer Richtung. Hg. vom Oesterreichischen Ingenieur und Architekten-Verein. Wien: Gerlach & Wiedling 1906. Band 2, 1906, S. 232
  • Felix Czeike: XVI. Ottakring. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1981 (Wiener Bezirkskulturführer, 16), S. 60