Schlagbrücke

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Art des Bauwerks Brücke
Jahr von
Jahr bis
Andere Bezeichnung Schwedenbrücke
Frühere Bezeichnung Ferdinandsbrücke
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  28.01.2017 durch DYN\krabina
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BezirkStraßeHausnummer
Innere StadtLaurenzerberg
LeopoldstadtTaborstraße

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Derzeit wurden noch keine Konskriptionsnummer zu diesem Bauwerk erfasst!
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Schlagbrücke (eigentlich eine Schlachtbrücke; später Ferdinandsbrücke, heute Schwedenbrücke), Brücke über den Donaukanal. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts sollten Ochsen und Rinder, die unter den Fleischbänken beim Roten Turm verkauft wurden, nirgendwo anders geschlagen (das heißt geschlachtet) werden als „auf der Schlachtpruckh bei dem rothen Turm". Die Schlagbrücke wurde im Lauf der Jahre wiederholt restauriert und umgestaltet und war bis 1782 die einzige feste Verbindung zwischen der Stadt und dem Unteren Werd beziehungsweise der Leopoldstadt. Seinerzeit befanden sich an beiden Seiten der Schlagbrücke zum Zweck der Absperrung beziehungsweise Verkehrsregelung Schlagbäume (die Ableitung des Namens von diesen ist falsch), die auf zeitgenössischen Abbildungen ebenso zu sehen sind wie jene Holzbarrieren, die den Fahrzeug- vom Fußgeherverkehr trennten.

Literatur