Scala

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Nachtaufnahme des Scalatheaters (1931)
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1931
Jahr bis 1960
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Johann-Strauß-Theater
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Carl Witzmann
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  7.06.2017 durch DYN\krabina
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Bildname Scala.jpg
Bildunterschrift  Nachtaufnahme des Scalatheaters (1931)
Bildquelle Wienbibliothek im Rathaus, B 83117: Robert Kotas, Carl Witzmann anlässlich seines fünfzigsten Geburtstages. Wien: Elbemühl 1934, S. 63
Bildrechte
BezirkStraßeHausnummer
4Favoritenstraße8

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Derzeit wurden noch keine Konskriptionsnummer zu diesem Bauwerk erfasst!
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Scala (Johann-Strauß-Theater; 4, Favoritenstraße 8). 1) Johann-Strauß-Theater: Straußtheater

2) Scala: 1931 erfolgte durch Carl Witzmann eine völlige Umgestaltung; das Theater trug nun den Namen „Scala", wurde am 29. September 1931 Kino und diente nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs (Wiedereröffnung am 10. September 1948) der sowjetrussischen Besatzungsmacht als Theater und stand unter dem Einfluss der KPÖ. Man spielte neben Klassikern der Weltliteratur Stücke des damals boykottierten Bert Brecht; zum Ensemble gehörten Karl Paryla, Wolfgang Heinz und Otto Tausig, zu den Gästen Therese Giehse und Helene Weigel. Nach dem Abschluss des Staatsvertrags wurde noch bis 30. Juni 1956 gespielt, dann wurde das Gebäude nach längerer Diskussion 1959/1960 abgerissen und durch einen Wohnhausbau ersetzt.

Literatur

  • Franz Hadamowsky: Wien – Theatergeschichte. Von den Anfängen bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1988, S. 770 ff. und Register
  • Carmen-Renate Köper: Ein unheiliges Experiment. Das Neue Theater in der Scala (1948-1956)