Rudolf Edlinger

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Rudolf Edlinger bei der 20-Jahr-Feier des KDZ
Personenname Edlinger, Rudolf
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND 12245295X
Geburtsdatum 20.02.1940
Geburtsort Wien
Sterbedatum
Sterbeort
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Lithograph, Organisationssekretär, Politiker
Parteizugehörigkeit Sozialistische Partei Österreichs, Sozialdemokratische Partei Österreichs
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Gedenktage, POLAR
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Bildname Rudolf Edlinger.jpg
Bildunterschrift  Rudolf Edlinger bei der 20-Jahr-Feier des KDZ
Bildquelle KDZZentrum für Verwaltungsforschung - Zentrum für Verwaltungsforschung
Bildrechte CC BY 4.0
FunktionFunktion vonFunktion bis
Vorsitzender des Landtagsklubs der SPÖ Wien19811986
Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderats6 Juni 196925 Juni 1986
Abgeordneter zum Nationalrat29 Oktober 199919 Dezember 2002
Präsident des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW)2003
Präsident des Fußballklubs Rapid Wien20012013
Bezirkssekretär der SPÖ Währing19641968
Amtsfsführender Stadtrat für Finanzen und Wirtschaftspolitik7 November 199429 November 1996
Landesparteisekretär der SPÖ Wien19761981
Amtsfsführender Stadtrat für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke29 November 199628 Januar 1997
Bundesminister für Finanzen28 Januar 19974 Februar 2000
Landesvorsitzender des Pensionistenverbandes Wien
Amtsführender Stadtrat für Wohnbau und Stadterneuerung25 Juni 19867 November 1994
Klubobmann des SPÖ-Gemeinderatsfraktion19811986
AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich200029 Mai 2001
Stadterneuerungspreis1987
Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien23 September 199716 Dezember 1997
Bürger der Stadt Wien22 Dezember 2009

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Rudolf Edlinger, * 20. Februar 1940 Wien, Politiker.

Biographie

Rudolf Edlinger wurde als Sohn eines Schriftsetzers und einer Hausmeisterin geboren. Er erlernte den Beruf eines Lithographen, dann auch den eines Kaufmannes und Werbefachmannes. Edlinger wirkte schon früh in der "Jungen Generation" der SPÖ mit, 1958 wurde er Bezirkssekretär und 1962 hauptberuflicher Landessekretär der Organisation.

1964 avancierte Edlinger zum Bezirksparteisekretär der SPÖ Währing und zum Obmann der Wiener "Jungen Generation". Nach der Gemeinderatswahl 1969 zog er in den Wiener Gemeinderat bzw. Landtag ein. Mit 29 Jahren war er zu diesem Zeitpunkt das jüngste Mitglied dieses Gremiums. In der Folge wirkte er als Organisationssekretär der Wiener SPÖ und wurde im September 1976 als Nachfolger Heinz Nittels zum Landesparteisekretär der Wiener SPÖ bestellt. 1981 wurde Rudolf Edlinger Klubobmann der Sozialdemokratischen Fraktion im Wiener Gemeinderat und im Juni 1986 Amtsführenden Stadtrat für Wohnen und Stadterneuerung. Von 1994 bis 1997 war er als Amtsführender Stadtrat für die Bereiche Finanzen und Wirtschaftspolitik verantwortlich, ab November 1996 zusätzlich auch für die Wiener Stadtwerke.

Im Jänner 1997 wechselte er in die Bundespolitik und wirkte bis Februar 2000 als Finanzminister; von 1999 bis 2002 war er als Abgeordneter zum Nationalrat tätig.

Nach seinem Ausscheiden aus der Politik übernahm Rudolf Edlinger von 2001 bis 2013 die Präsidentschaft des Fuballvereins Rapid. Seit 2003 ist er Präsident des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands.

Literatur

  • Rathauskorrespondenz, 23.12.2009
  • Rathauskorrespondenz, 18.02.2010
  • Wienbibliothek im Rathaus/Tagblattarchiv: Edlinger, Rudolf [Sign.: TP-010430]

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