Rainer Bischof

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Personenname Bischof, Rainer
Abweichende Namensform 121527484
Titel Prof., Dr. h. c., Dr. phil.
Geschlecht männlich
GND 121527484
Geburtsdatum 20.06.1947
Geburtsort Wien
Sterbedatum
Sterbeort
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Philosoph, Manager, Komponist
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Gedenktage
Letzte Änderung am  26.01.2018 durch WIEN1\lanm08mic
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FunktionFunktion vonFunktion bis
Leieter der Kompositionsklasse am Konservatorium der Stadt Wien1996
Präsident des Österreichischen Komponistenbundes19841986
Lehrbeauftragter für Philosophie und wissenschaftliches Arbeiten am Konservatorium Privatuniversität Wien2000
Generalsekretär der Wiener Symphoniker19882005
Vizepräsident der Alban-Berg-Stiftung1991
Präsident der Internationalen Gustav-Mahler-Gesellschaft19912015
Lehrauftragter für Philosophie und Ästhetik an der Universität für Musik Wien1987
Intendant des Wiener Musiksommers19861988
AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse25 November 1998
Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst30 September 1993
Montfort-Orden des Landes Vorarlberg2000
Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien23 September 199710 Februar 1998
Comtur für Zivile Dienste um das Königreich Spanien2003
Bruckner-Ring1997
Wiener Ehrenmedaille in Gold14 Dezember 20056 Juni 2007
Ehrenring der Wiener Symphoniker1997
Ehrenring der Bregenzer Festspiele1997
Förderungspreis der Stadt Wien für Musik1984

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Rainer Bischof, * 20. Juni 1947 Wien, Philosoph, Manager, Komponist.

Biographie

Rainer Bischof studierte nach der Matura Philosophie an der Universität Wien, wo er 1973 zum Dr. phil. promovierte. Daneben inskribierte er von 1965 bis 1967 Komposition und Dirigieren an der Wiener Hochschule für Musik und darstellende Kunst, bis er sich entschied, bei Hans Erich Apostel Privatunterricht in Kontrapunkt, Formenlehre und Analyse zu nehmen.

Nach zwischenzeitlichen Anstellungen bei einer Spedition und in einem Reisebüro wurde er 1978 von Generalsekretär Hans Kurt Landesmann als Leiter des künstlerischen Betriebsbüros in die Direktion der Wiener Konzerthausgesellschaft berufen. 1984 wechselte Bischof zum Kulturamt der Stadt Wien, wo er als Theaterreferent und musikalischer Berater der Wiener Festwochen tätig war. Von 1986 bis 1988 leitete er das städtische Musikreferat und den Wiener Musiksommer. Außerdem fungierte er von 1984 bis 1986 als Präsident des Österreichischen Komponistenbundes. 1987 erhielt er einen Lehrauftrag für Ästhetik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

1988 wurde Bischof zum Generalsekretär der Wiener Symphoniker bestellt, ein Posten, den er bis 2005 innehatte. 1991 wurde er Präsident der Internationalen Gustav-Mahler-Gesellschaft (bis 2015); außerdem leitete er ab 1996 eine Kompositionsklasse am Konservatorium Wien Privatuniversität.

Werke

Als Wissenschaftler verfasste Bischof zahlreiche Arbeiten zur Philosophie und Musikästhetik und hielt Gastvorträge an internationalen Universitäten. Als Komponist ist er der Zweiten Wiener Schule verpflichtet. Er schrieb über 50 Werke (Orchesterwerke, Instrumentalkonzerte, eine Oper, Lieder und Kammermusik) in Zwölftontechnik, wobei er vor allem von Anton Webern beeinflusst ist, aber auch Charakteristika seines Lehrers Hans Erich Apostel übernahm.

Auch abseits der Musik erschienen Bischofs Arbeiten zu übrigen Themen: 1988 erschien seine Arbeit über die Shopping Cities West und Süd in Wien; 2006 beschreibt er in "Heilige Hochzeit" eine Kulturgeschichte der Fiesta de Toros und beschreibt seine "afición" zum Stierkampf.

Literatur

Links