Prinz-Eugen-Denkmal

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Prinz-Eugen-Denkmal auf dem Heldenplatz, links ein Teil der Neuen Burg, um 1906
Art des Bauwerks Denkmal
Jahr von 1865
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  14.06.2017 durch WIEN1\lanm08mic
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Bildname HMW 105018 00005.jpg
Bildunterschrift  Prinz-Eugen-Denkmal auf dem Heldenplatz, links ein Teil der Neuen Burg, um 1906
Bildquelle HMW 105018/5, Foto: A. Stauda
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
1Heldenplatz

frühere Adressierung

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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Prinz-Eugen-Denkmal (1., Heldenplatz, vor der Neuen Burg), bronzenes Reiterstandbild auf einem Postament aus geschliffenem und poliertem Untersberger Marmor, den Feldherrn Leopolds I., Josephs I. und Karls VI. Prinz Eugen von Savoyen darstellend (enthüllt am 18. Oktober 1865).

Das Denkmalmodell entstand 1859, der Auftrag erging am 19. Oktober 1860 an Anton Dominik Fernkorn, der Vertrag wurde am 13. November 1860 abgeschlossen. Das Denkmal wurde in der k.k. Kunsterzgießerei geschaffen; die in den 1860er Jahren ausgebrochene Krankheit Fernkorns führte dazu, dass das Denkmal weitgehend von Franz Pönninger fertiggestellt wurde. Die Zeichnung zu den Ornamenten stammt von Eduard van der Nüll, die Steinmetzarbeiten führten Krammer und Josef Budowitz aus. Das Pferd, auf dem Prinz Eugen reitet, stützt sich nur auf seine Hinterbeine und seinen Schweif.

Als Standort des Denkmals wurde ein Platz in der Mittelachse der erst 1913 fertiggestellten Neuen Burg gewählt. In dieser Achse, dem Prinz-Eugen-Denkmal nordwestlich gegenüber, war bis 1859 das Denkmal für Erzherzog Karl, den Sieger von Aspern 1809, errichtet worden.

Literatur

  • Gedenkblatt zur feierlichen Enthüllung des Prinz-Eugen-Monuments. 1865
  • Alphons Lhotsky: Die Baugeschichte der Museen und der neuen Burg. Wien: F. Berger 1941 (Festschrift des Kunsthistorischen Museums zur Feier des fünfzigjährigen Bestandes, 1), S. 66 f.
  • Gerhardt Kapner: Freiplastik in Wien. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1970, S. 348
  • Gerhardt Kapner: Denkmäler der Ringstraße. 1969, S. 13 ff.
  • Renate Wagner-Rieger [Hg.]: Die Ringstraße. Bild einer Epoche. Die Erweiterung der Inneren Stadt Wien unter Kaiser Franz Joseph. Band 9/1. Wiesbaden: Steiner 1969-1981, S. 12 ff.
  • Felix Czeike: Wien. Kunst und Kultur-Lexikon. Stadtführer und Handbuch. München: Süddeutscher Verlag 1976, S. 78
  • Gustav Gugitz: Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien. Hg. vom Verein für Landeskunde von Niederösterreich und Wien. Band 3: Allgemeine und besondere Topographie von Wien. Wien: Jugend & Volk 1956, S. 62