Peter Hey

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Personenname Hey, Peter
Abweichende Namensform
Titel Professor
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 08.11.1914
Geburtsort Wien
Sterbedatum 09.12.1994
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof Hietzinger Friedhof, Grab 22/27
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Schauspieler, Kabarettist, Schriftsteller
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
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AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Ehrenmedaille in Gold1984
Karl-Skraup-Preis1973

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Hey Peter, * 8. November 1914 Wien, † 9. Dezember 1994 Wien (Hietzinger Friedhof, Grab 22/27 [Grabwidmung ehrenhalber auf Friedhofsdauer]), Schauspieler, Kabarettist, Schriftsteller.

Nahm 1933-1936 bei Rudolf Beer Sprech- und dramatischen Unterricht und debütierte am Theater an der Wien. Nach Engagements an österreichischen und Schweizer Bühnen wirkte Hey 1939-45 als Operettenbuffo und Regisseur am Linzer Landestheater und gründete in Linz nach Kriegsende das Kabarett "Eulenspiegel" (1945-1947).

Bekannt wurde Hey als Conferencier und Quizmaster beim Sender "Rot-Weiß-Rot" (1948 "Freu Dich nicht zu früh", mit Maxi Böhm). Nach Engagements in Deutschland (München, Stuttgart, Baden-Baden) kehrte Hey nach Österreich zurück. Er schrieb Hörspiele, arbeitete als Kabarettist (ab 1956 Mitwirkung bei den "TV-Bilanzen" von Karl Farkas) und inszenierte Filme (beispielsweise Kleiner Schwindel am Wolfgangsee).

Nachdem er in Wien am Raimund-, Stadt-, Josefstädter und (ab 1969) Volkstheater gespielt hatte, war er 1972-1983 Ensemblemitglied des Volkstheaters, an dem er vor allem Schönherr-, Molnár- und Nestroyrollen übernahm, aber auch äußerst erfolgreich Dürrenmatt, Anouilh und Brecht spielte.

Karl-Skraup-Preis (1973/1974), Professor (1984), Ehrenmedaille in Gold (1984).

Literatur

  • Hans Giebisch / Gustav Gugitz: Bio-Bibliographisches Literaturlexikon Österreichs von den Anfängen bis zur Gegenwart. Wien: Hollinek 1963
  • Isabella Ackerl / Friedrich Weissensteiner: Österreichisches Personenlexikon der Ersten und Zweiten Republik, Wien: Ueberreuter 1992
  • Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Hrsg. von Herbert A. Frenzel [u.a.]. Berlin: de Gruyter 1956
  • Arbeiter-Zeitung, 28.11.1981
  • Die Presse, 08.11.1984