Paul Chaim Eisenberg

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Personenname Eisenberg, Paul Chaim
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND 113096615
Geburtsdatum 26.06.1950
Geburtsort Wien
Sterbedatum
Sterbeort
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Rabbiner
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit  jüdisch
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Gedenktage
Letzte Änderung am  6.06.2016 durch WIEN1\lanm09was
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FunktionFunktion vonFunktion bis
Oberrabbiner des Bundesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden Österreichs1988
Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Wien19832016
AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien13 April 199321 Juni 1993
Großes Goldenes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich29 September 2010
Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien24 September 20123 Juni 2013

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Paul Chaim Eisenberg, * 26. Juni 1950 Wien, Rabbiner.

Biographie

Paul Chaim Eisenberg stammt aus einer bedeutenden Rabbinerfamilie, sein Vater Akiba Eisenberg war seit 1948 Oberrabbiner der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde. Paul Chaim Eisenberg besuchte das Akademische Gymnasium in Wien, wo er im Jahr 1968 maturierte. Nach der Matura studierte er an der Universität Wien Mathematik und Statistik. Von 1973 bis 1978 widmete er sich dem Rabbinatsstudium in Jerusalem. Im Jahr 1978 wurde er zum Rabbiner an der Israelitischen Kultusgemeinde Wien bestellt, im Jahr 1983 übernahm er nach dem Tod seines Vaters das Amt des Oberrabbiners von Wien, um schließlich 1988 das Amt des Oberrabbiners des Bundesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden Österreichs zu übernehmen.

In seiner Funktion als spirituelles Oberhaupt der Juden Österreichs setzte sich Eisenberg stets für den Dialog mit Vertretern der katholischen Kirche und des Islam ein: so kam es unter ihm 1986 zum ersten offiziellen Treffen zwischen dem Erzbischof von Wien und einem Wiener Oberrabbiner.

Paul Chaim Eisenberg verfasste zahlreiche Artikel in jüdischen und theologischen Fachzeitschriften. Im Jahr 2006 erschien seine zusammen mit Evelyn Adunka verfasste Autobiographie "Erlebnisse eines Rabbiners: Geschichte und Geschichten".

Neben seiner Funktion als Oberhaupt der Juden Österreichs tritt Eisenberg auch als Interpret von Klezmer-Musik in Erscheinung, unter anderem auch in Produktionen des ORF.

Literatur

Links