Millennium Tower

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Millennium Tower (Foto 2017)
Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1997
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt Gustav Peichl, Boris Podrecca, Rudolf F. Weber
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  8.08.2017 durch WIEN1\lanm08mic
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Bildname MillTower.jpg
Bildunterschrift  Millennium Tower (Foto 2017)
Bildquelle Beatrix Denk
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0
BezirkStraßeHausnummer
2Handelskai94-96

frühere Adressierung

Derzeit wurden noch keine frühere Adressen zu diesem Bauwerk erfasst!

Derzeit wurden noch keine Konskriptionsnummer zu diesem Bauwerk erfasst!
Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Millennium Tower (2, Handelskai 94-96), solitäres Büro- und Wohnhochhaus, in dessen Grundfläche zwei Kreisformen in der Mitte durch einen projizierenden rechteckigen Bauteil unterbrochen werden (Sarnitz). Die Gesamthöhe beträgt 202 Meter (Dachfirst 160 Meter), 50 Geschosse, rund 47.200 Quadratmeter Büro- und 30.000 Quadratmeter Wohnfläche sowie 14.000 Quadratmeter für Dienstleistungs- beziehungsweise 10.000 Quadratmeter für Einzelhandelsbetriebe; Parkplätze für 1.500 PKW. Der Millenium Tower wurde nach Plänen der Architekten Gustav Peichl, Boris Podrecca und Rudolf F. Weber für den Bauherrn Georg Stumpf errichetet (erstmalige Verwendung des „Stahlverbund-Verfahrens" in Österreich). Baubeginn war im Frühjahr 1997, die Fertigstellung der Wohnungen erfolgte im Frühjahr 1998, jene der Büros und Geschäfte im Herbst 1998 (offizielle Eröffnung Mai 1999, Fertigstellung des Gesamtkomplexes 2000, Kostenaufwand 210 Millionen Euro).

Das höchste Bürogebäude Wiens und Österreichs (zugleich das zweithöchste Europas) ist umgeben von einer Handels-, Dienstleistungs- und Wohnlandschaft, für deren gesamten Bereich die Bezeichnung „Millennium City" gewählt wurde. Zu dieser gehören das UCI-Kinocenter (21 Säle; größter Saal mit 800 Sitzplätzen), das Elixia-Fitnesscenter mit Freibad, 100 Geschäfte (drittgrößtes Einkaufszentrum Österreichs), 25 Gastronomiebetriebe und Entertainment-Betriebe (darunter zwei Großraumdiscos).

Im Juli 2003 wurde der Millenium Tower für 360 Millionen Euro von der „MPC Münchmeyer Petersen Capital" erworben, die sich von der Vermarktung der 92.000 Quadratmeter-Fläche eine Bruttorendite von sieben Prozent erwartet.

Literatur

  • August Sarnitz: Wien. Neue Architektur 1975-2005. Wien / New York 2003, S. 177
  • News 52 (2003), S. 79