Josef Gangl (Schauspieler)

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Personenname Gangl, Josef
Abweichende Namensform Gangl, Joseph
Titel
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 25.08.1868
Geburtsort Deutsch-Beneschau, Böhmen
Sterbedatum 06.09.1916
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof Baumgartner Friedhof
Grabstelle Gruppe 22, Nr. 360
Ehrengrab ja
Beruf Schauspieler, Schriftsteller
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche Josef-Gangl-Gasse
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  5.06.2015 durch WIEN1\lanm09was
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Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse14Linzer Straße226
Wohnadresse12Schönbrunner Straße268

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Gangl Josef (Joseph), * 25. August 1868 Deutsch-Beneschau, Böhmen (Nemecky Benesov, Česká republika), † 6. September 1916 Wien 14, Linzer Straße 226 (Gedenktafel mit Porträtrelief; Baumgartner Friedhof), Schauspieler, Schriftsteller („Böhmerwald-Dichter").

Zunächst Bauer und Gastwirt in seinem Geburtsort, kam Gangl 1903 nach Wien, wo er anfangs als Schauspieler, später als freier Schriftsteller lebte. Seine Romane, Novellen und Erzählungen hatten meist volkstümlichen Charakter mit sozialen und religiösen Tendenzen, wie etwa „Geschichten aus dem Böhmenvald" (1895), mit denen er sich einen großen Leserkreis schaffen konnte, und „Markus der Tor" (Roman, 1913). Gangl wohnte 1905-1909 im Haus 12, Schönbrunner Straße 268 (Gedenktafel) und schrieb hier „Die ihn liebten" (1907), „Am Ende der Welt" (1907), „Der letzte Baum" (autobiographischer Roman vom Niedergang eines Bauerngeschlechts, 1908) und „Sie liebten sich doch" (1909). Er geriet bald wieder in Vergessenheit.

Josef-Gangl-Gasse.

Literatur

  • Hans Giebisch / Gustav Gugitz: Bio-Bibliographisches Literaturlexikon Österreichs von den Anfängen bis zur Gegenwart. Wien: Hollinek 1963
  • Heribert Sturm: Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder. München: Oldenbourg 1974 - lfd.
  • Wilhelm Kosch: Das katholische Deutschland. Biographisch-bibliographisches Lexikon. Augsburg: Literarisches Institut von Haas und Grabherr 1938
  • Adalbert Schmidt: Dichtung und Dichter Österreichs im 19. und 20. Jahrhundert. Band 1. Salzburg: Bergland-Buch 1964, S. 318f.
  • Berta Lahm: Der Böhmerwalddichter Josef Gangl. Eine Monographie. Diss. Univ. Wien. Wien 1937 Christine Klusacek / Kurt Stimmer: Meidling. Vom Wienfluß zum Wienerberg. Wien: Mohl 1992, S.189 f.
  • Penzinger Museumsblätter. Heft 49. Wien: Museumsverein Penzing 1962- lfd., S. 5 (Gedenktafel)
  • Wolfgang Mayer: XII. Meidling. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1984 (Wiener Bezirkskulturführer, 12), S. 56
  • Felix Czeike: XIV. Penzing. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1980 (Wiener Bezirkskulturführer, 14), S. 40