Josef Eschner

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Personenname Eschner, Josef
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 18.01.1894
Geburtsort Wien-Alsergrund
Sterbedatum 31.03.1985
Sterbeort
Begräbnisdatum
Friedhof Jedleseer Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Kapellmeister, Cafétier, Erfinder
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  17.12.2014 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF


Es wurden noch keine Funktionen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Auszeichnungen zu dieser Person erfasst!

Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
WirkungsadresseInnere StadtTuchlauben
WirkungsadresseFloridsdorfVoltagasse40
WirkungsadresseFloridsdorfPrager Straße9
WirkungsadresseFloridsdorfFloridsdorfer Hauptstraße32

Es wurde noch keine Familie zu dieser Person erfasst! Es wurden noch keine Beziehungen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Objekte nach dieser Person benannt!

Eschner Josef, * 18. Jänner 1894 Wien-Alsergrund, † 31. März 1985 Wien (Jedleseer Friedhof), Kapellmeister, Cafétier, Erfinder des Sicherheitsfallschirms (Fallschirmspringen), Gattin Josefine. Erlernte die Herrenschneiderei (Meisterdiplom 1922) und besaß 21, Prager Straße 9, einen Damenkleider-Salon (Haus 1955 demoliert). Daneben leitete er bereits ab 1912 eine Musikkapelle; 1918-1922 spielte er mit seiner Salonkapelle im „Ersten Floridsdorfer Konzert-Café A. Frank" (Ecke Angerer Straße und Pilzgasse), dann im Poppenwimmer-Kino (Hoßplatz) zur Untermalung von Stummfilmen und pachtete danach das Café Leitner („Konzert-Cafe Nord-West", 21, Floridsdorfer Hauptstraße 32). Bis 1928 arbeitete Eschner im technischen Büro der Firma Lohner, 1929 erfand er im Prinzip den Sicherheitsfallschirm; das „System Eschner" wurde in vielen Staaten patentiert. 1932 leitete er eine Fallschirmerzeugung (1, Tuchlauben) und arbeitete vor 1938 als Ausbildner im Fallschirmspringen beim Bundesheer. 1942-1944 leitete er einen Betrieb 21, Voltagasse 40, 1947/1948 begann er (nach Tätigkeit in Tirol) neuerlich mit der Fallschirmerzeugung (ab 1955 für Bundesheer und Austrian Airlines).

Literatur

  • Franz Polly: Floridsdorf. Heimatkundliche Spaziergänge. Wien: [Eigenverlag] 1989, S. 274 ff. (sämtliche Wohnadressen)