Johann Rautenstrauch

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Personenname Rautenstrauch, Johann
Abweichende Namensform Arnold, Ehrlich, Ritterheim, Rathsamhausen, Salzmann
Titel
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 10.01.1746
Geburtsort Erlangen
Sterbedatum 08.01.1801
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf k. k. Hofagent, Schriftsteller
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  25.07.2016 durch WIEN1\lanm08wuc
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Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
SterbeadresseStadt Wien1076

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Rautenstrauch Johann (Pseudonym Arnold, Ehrlich, Ritterheim, Rathsamhausen, Salzmann), * 10. Jänner 1746 Erlangen, † 8. Jänner 1801 Stadt 1076 (1, Krugerstraße 8), k. k. Hofagent, Schriftsteller (Satiriker, Aufklärer im Sinn Josephs II.).

Er war Abteilungsdirektor der Universitätbibliothek, 1775-1781 Herausgeber der "Real-Zeitung", Verfasser von Sittenschilderungen (Das Frauenzimmer im 19. Jahrhundert, 1780; Über die Stubenmädchen in Wien, 1781; Der Teufel in Wien, 1783; Die Schwachheiten der Wiener, 1784; Das neue Wien, 1785) und Lustspielen (beispielsweise Die unversehene Wette, 1771; Der Jurist und der Bauer, 1773); außerdem schrieb er eine Biographie Maria Theresias (1789), aber auch "Kriegslieder für Josephs Heere" (1778). 1775-1785 ständiger Gast im Kramerschen Kaffeehaus.


Literatur

  • Hans Giebisch / Gustav Gugitz: Bio-Bibliographisches Literaturlexikon Österreichs von den Anfängen bis zur Gegenwart. Wien: Hollinek 1963
  • Richard Bamberger / Franz Maier-Bruck: Österreich-Lexikon in zwei Bänden. Wien: Österreichischer Bundesverlag / Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1966
  • Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich. Enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche 1750 bis 1850 im Kaiserstaate und in seinen Kronländern gelebt haben. 60 Bände. Wien: Verlag der typografisch-literarisch-artistischen Anstalt 1856-1891. Register 1923
  • Eugen Schlesinger: Johann Rautenstrauch. Biographischer Beitrag zur Geschichte der Aufklärung in Österreich. Wien: Stern & Steiner 1897
  • Franz Gräffer: Kleine Wiener Memoiren und Wiener Dosenstücke. In Auswahl hg. u. eingel. mit Anmerkungen u. alphabetischem Register versehen von Anton Schlossar unter Mitwirkung von Gustav Gugitz. Band 1. München: G. Müller 1918 (Denkwürdigkeiten aus Alt-Österreich, 13), S. 495
  • Emil Karl Blümml / Gustav Gugitz: Altwienerisches. Bilder und Gestalten. Wien [u.a.]: Strache 1920, S. 36 ff.