Hans Otto Voigt-Hadrigan

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Personenname Voigt-Hadrigan, Hans Otto
Abweichende Namensform
Titel Prof.
Geschlecht männlich
GND 1019704357
Geburtsdatum 03.04.1893
Geburtsort St. Gallen
Sterbedatum 08.01.1938
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Komponist
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass Wienbibliothek im Rathaus / Musiksammlung
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Gedenktage, Gedenktage-GW
Letzte Änderung am  20.09.2017 durch DYN\krabina
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF


Es wurden noch keine Funktionen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Auszeichnungen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Adressen zu dieser Person erfasst!

Es wurde noch keine Familie zu dieser Person erfasst!

NameBeziehung
Engelbert HumperdinckLehrer
Franz SchmidtLehrer

Es wurden noch keine Objekte nach dieser Person benannt!

Hans Otto Voigt-Hadrigan, * 3. April 1893 St. Gallen (Schweiz), † 8. Jänner 1938 Wien, Komponist.

Biographie

Hans Otto Voigt-Hadrigan absolvierte seine musikalische Ausbildung in Berlin bei Engelbert Humperdinck und in Wien bei Franz Schmidt. Anschließend arbeitete er als Korrepetitor an der Wiener Musikakademie und spielte in Kammerensembles und im Rundfunk. Als Musikschriftsteller berichtete er für Schweizer Zeitungen über das Wiener Musikleben und engagierte sich für die in den Zwanzigerjahren geplante Musikergewerkschaft und eine Dirigentenunion. Als Musikorganisator transferierte er 1920 die Wiener Musikfestspiele für einen Monat lang in die Schweiz, was ihm von den offiziellen Stellen beider Länder große Anerkennung einbrachte. Voigt-Hadrigan war auch als Komponist tätig: Den schöpferischen Höhepunkt seines kompositorischen Werkes bildete die Oper "Totenlicht", die 1937 von der Frankfurter Oper zur Uraufführung angenommen wurde. Voigt-Hadrigan verstarb während der Vorbereitungen.

Seinen musikalischen Nachlass vermachte Hans Otto Voigt-Hadrigan der Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus, außerdem hinterließ er der Bibliothek einen Geldbetrag, mit dem der (mittlerweile aufgelöste) Voigt-Hadrigan-Fonds dotiert wurde.

Links