Hans Carl Artmann

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Personenname Artmann, Hans Carl
Abweichende Namensform Artmann, H. C.
Titel Dr.phil.h. c.
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 12.06.1921
Geburtsort Wien
Sterbedatum 04.12.2000
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum 19.12.2000
Friedhof Feuerhalle Simmering;
Grabstelle Urnenhain 1-1-2-3
Ehrengrab ehrenhalber
Beruf Schriftsteller, Mundartdichter, Übersetzer
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  24.03.2016 durch WIEN1\lanm09eic
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AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Literaturpreis der Stadt Salzburg1991
Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels18 November 1997
Johann-Nestroy-Ring29 November 199621 Mai 1997
Georg-Büchner-Preis18 November 1997
Ring der Stadt Salzburg1981
Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse25 März 1986
Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold25 September 19868 April 1987
Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kultur26 April 199121 Oktober 1991
Großer Österreichischer Staatspreis20 November 1974
Franz Nabl-Preis1989
Preis der Stadt Wien für Literatur31 Mai 1977

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Artmann H(ans) C(arl), * 12. Juni 1921 Wien 14 (Breitensee), † 4. Dezember 2000 Wien, Schriftsteller, Übersetzer.

Gehörte 1952-1958 (freiwilliges Ausscheiden) der "Wiener Gruppe" an, die unter seinem Einfluss entstanden war. Ab 1953 entwickelte er eine rege Reisetätigkeit. Ab 1958, als er den Gedichtband "med ana schwoazzn dintn" veröffentlichte, galt er als innovativer Dialektdichter. Er "verband in seinen Werken Trivialmythen, Schwank und Posse mit Erzählformen (Montage, Reisebericht, Aufzählung)" (Bruckmüller).

1973-1978 war er der erste Präsident der Grazer Autorenversammlung. Seine zahlreichen Werke (darunter „hosn rosn baa", 1959; "Dracula, Dracula", 1966; "How much schatzi?", 1971; "Gedichte über die Liebe und die Lasterhaftigkeit", 1975; "Gedichte von der Wollust des Dichtens in Worte gefaßt", 1989; „Wiener Vorstadtballade", 1991) und (von K. Reichert herausgegebene) Sammelausgaben ("Grammatik der Rosen. Gesammelte Prosa", drei Bände, 1979; Das poetische Werk, zehn Bände, 1994; Gesammelte Prosa, vier Bände, 1997) brachten ihm zwar internationale Anerkennung, sicherten ihm jedoch keine ausreichende Versorgung im Alter, sodass er auf die Unterstützung der öffentlichen Hand angewiesen war.

Großer Österreichischer Staatspreis (1974), Preis der Stadt Wien für Literatur (1977), Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst (1991), Dr. h. c. Universität Salzburg (1991), Ehrenring der Stadt Wien (1996), Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels (1997), Georg-Büchner-Preis (1997).

H.-C.-Artmann-Park

Quellen

Literatur

  • Ernst Bruckmüller [Hg.]: Personenlexikon Österreich. Wien: Verlagsgemeinschaft Österreich-Lexikon 2001
  • Gerald Bisinger [Hg.]: Über H. C. Artmann. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1972
  • Michael Bauer: Verzeichnis der Schriften H. C. Artmanns von 1950 bis 1996. Wien [u.a.]: Böhlau-Verlag 1997
  • Helmut Schneider: Aufgelesen. Zum trivialen Prinzip von H. C. Artmanns Prosa. Diss. Univ. Wien. Wien 1986