Hans Adler

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Personenname Adler, Hans
Abweichende Namensform Adler, Johann
Titel Dr.jur.
Geschlecht männlich
GND 117762202
Geburtsdatum 13.04.1880
Geburtsort Wien
Sterbedatum 11.11.1957
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Schriftsteller, Beamter
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass Wienbibliothek im Rathaus / Handschriftensammlung / Musiksammlung
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  24.03.2016 durch WIEN1\lanm08lai
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AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Adolf-Schärf-Preis für Literatur1927
Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
SterbeadresseLiesingWillergasse9
Letzte WohnadresseWiedenFloragasse7

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Adler Hans (Johann), * 13. April 1880 Wien, 11. November 1957 Wien 23, Rodaun, Willergasse 9 (wohnhaft 4, Floragasse 7; Friedhof Mauer), Schriftsteller, Beamter der Niederösterreichischen Statthalterei, Sohn des Augenarztes Dr. Hans Adler und dessen Gattin Johanna Wieser.

Studierte an der Universität Wien (Dr. jur.) und trat in den Dienst der Niederösterreichischen Statthalterei (1905-1915); die Eindrücke dieser Jahre fanden in seinem Roman „Das Städtchen" einen Niederschlag (er erhielt für diesen 1927 den Literaturpreis der Stadt Wien). Adler schrieb Gedichte („Affentheater", 1922), Novellen, die Komödie „Liebst du mich..?" und (mit Paul Frank) mehrere Lustspiele (darunter „Die Fahrt nach Sorrent", 1927), weiters „Drei Herren im Frack" (1929), „Vierte von rechts" (1930), „Die Nacht vor dem Ultimo" (1933, mit Rudolf Lothar), „Mädchen für alles" (1934), „Reise nach Preßburg" (1934) und „Morgen ist Feiertag" (1935) gemeinsam mit Leo Perutz, „Veilchenredoute" (1935), „Die Tänzerin Fanny Elßler" (1936), „Rossini in Neapel" (1937), „Treu, fleißig und ehrlich" (1939), „Meine Nichte Susanne", „Des Esels Schatten", „Kleine Komödie", „Bankett im Bristol" und „Verliebtes Abenteuer" (alle 1943) und „Tohuwabohu" (mit Alexander Lernet-Holenia, Erstaufführung 1961).

Nachlass in der Handschriftensammlung, musikalischer Splitternachlass in der Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus.

Quellen

Literatur

  • Hans Giebisch / Gustav Gugitz: Bio-Bibliographisches Literaturlexikon Österreichs von den Anfängen bis zur Gegenwart. Wien: Hollinek 1963
  • Walter Kleindel: Das große Buch der Österreicher. 4500 Personendarstellungen in Wort und Bild, Namen, Daten, Fakten. Unter Mitarbeit von Hans Veigl. Wien: Kremayr & Scheriau 1987
  • Das Jahrbuch der Wiener Gesellschaft. Biographische Beiträge zur Wiener Zeitgeschichte. Hrsg. von Franz Planer. Wien: F. Planer 1929 Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei 1951
  • Hans Hauenstein: Chronik des Wienerliedes. Klosterneuburg: Jasomirgott-Verlag 1976, S. 267
  • Hans Heinz Hahnl: Vergessene Literaten. 50 österreichische Lebensschicksale. Wien: Österreichischer Bundesverlag 1984), S. 131 ff.

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