Fritz Imhoff

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Fritz Imhoff auf einem Werbeplakat für Stadtbräu (1953)
Personenname Imhoff, Fritz
Abweichende Namensform Jeschke, Friedrich
Titel
Geschlecht männlich
GND 129684767
Geburtsdatum 06.01.1891
Geburtsort Wien
Sterbedatum 24.02.1961
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof Zentralfriedhof
Grabstelle Ehrengrab, Grab 33A/1/33
Ehrengrab
Beruf Schauspieler, Komiker, Sänger, Volksliedinterpret
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass Wienbibliothek im Rathaus / Handschriftensammlung
Verkehrsfläche Fritz-Imhoff-Park
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage, Gedenktage-GW
Letzte Änderung am  20.09.2017 durch DYN\krabina
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Bildname Fritzimhoff.jpg
Bildunterschrift  Fritz Imhoff auf einem Werbeplakat für Stadtbräu (1953)
Bildquelle Wienbibliothek im Rathaus, Plakatsammlung, P-27447
Bildrechte CC BY-NC-ND 4.0

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AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber21 Dezember 1960
Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse19Billrothstraße78
Letzte Wohnadresse4Wiedner Hauptstraße17
NameVerwandtschaftsgrad
Ernst ArnoldBruder

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Fritz Imhoff (eigentlich Friedrich Jeschke), * 6. Jänner 1891 Wien, † 24. Februar 1961 Wien 19, Billrothstraße 78 (Rudolfinerhaus; Zentralfriedhof., Ehrengrab, Grab 33A/1/33), Schauspieler, Komiker, Operettensänger, Volksliedinterpret. Bruder Ernst Arnold.

Biographie

Nach Absolvierung von Gymnasium und Handelsakademie besuchte Imhoff die Operettenschule und nahm bei Streitmann und Grünecke Unterricht. Sein erstes Engagement 1911 führte ihn an das Stadttheater von Troppau, es folgten die Stadttheater von Baden bei Wien (1913/1914) und Brünn (1916-1919). 1919 kam er an das Theater an der Wien und spielte in der Folge an fast allen Wiener Bühnen, ausgenommen das Burgtheater.

Imhoff unternahm Tourneen nach Deutschland und Holland sowie mit Richard Tauber durch die Schweiz und Italien; weiters gab er Gastspiele in Prag, Budapest und Paris. 1945-1948 war Imhoff Direktor des Raimundtheaters (an dem er bereits unter Direktor Rudolf Marik engagiert gewesen war). Er trat in vielen Operetten auf (unter anderem Hollandweibchen, Tanz ins Glück, Alt-Wien, Csárdásfürstin, Dreimäderlhaus, Dolly, Goldene Meisterin, Der gütige Antonius, Land des Lächelns, Nacht in Venedig, Sperrsechserl, Paganini, Zarewitsch), wirkte in rund 170 Filmen mit und war ein beliebter Interpret von Wienerliedern.

Ehrenmedaille in Silber (1960). Gedenktafel am Haus 4, Wiedner Hauptstraße 17, in dem er lange Zeit wohnte (enthüllt 12. Jänner 1976). Fritz-Imhoff-Park

Nachlass in allen Sammlungen der Wienbibliothek im Rathaus.

Literatur

  • Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei 1951
  • Isabella Ackerl / Friedrich Weissensteiner: Österreichisches Personenlexikon der Ersten und Zweiten Republik, Wien: Ueberreuter 1992
  • Das Wiener Heimatbuch – Mariahilf. Hg. von der Arbeitsgemeinschaft des Mariahilfer Heimatmuseums. Wien: Austria Press 1963, S. 197
  • Hans Markl: Kennst du die berühmten letzten Ruhestätten auf den Wiener Friedhöfen? Band 1: Zentralfriedhof und Krematorium (Urnenhain). Wien: Pechan 1961, S. 116

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