Franz Schuster (Politiker)

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Personenname Schuster, Franz
Abweichende Namensform
Titel
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 18.07.1904
Geburtsort Wien
Sterbedatum 13.09.1943
Sterbeort KZ Buchenwald
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf
Parteizugehörigkeit SDAP, KPÖ
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle
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Franz Schuster, * 18. Juli 1904 Wien, † 13. September 1943 KZ Buchenwald, technischer Beamter und Betriebsrat im E-Werk. Franz Schuster war innerhalb der Sozialdemokratie im Schulungsbereich tätig und gehörte nach dem Februar 1934, wo er im Wiener E-Werk aktiv an den Kämpfen teilgenommen hatte, der illegalen "Roten Hilfe" an; nach 1934 Mitglied der KPÖ. Schuster wurde am 5. Dezember 1934 als Leiter der "roten Hilfe" verhaftet und war zunächst in Wöllersdorf interniert. Im September 1939 wurde er wegen Mitgliedschaft in der illegalen KPÖ neuerlich verhaftet und ins KZ-Buchenwald deportiert, wo er sich im internationalen Häftlingskomitee als Vertreter Österreichs engagierte. Am 13. September 1943 starb Franz Schuster unter nicht näher bekannten Umständen in KZ-Haft.

Die in den Jahren 1927/28 nach Plänen von Alfred Kraupa errichtete Wohnhausanlage der Gemeinde Wien, 3., Hagenmüllergasse 14-16, trägt den Namen Franz-Schuster-Hof. Eine Gedenktafel erinnert an den Widerstandskämpfer.

Link

Literatur

  • Peter Autengruber, Ursula Schwarz: Lexikon der Wiener Gemeindebauten, Pichler Verlag, Wien 2013, S. 93 f.