Domenico Artaria

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Personenname Artaria, Domenico
Abweichende Namensform Artaria, Dominik
Titel
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 20.11.1775
Geburtsort Blevio am Comosee
Sterbedatum 05.07.1842
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof Hütteldorf
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Kunst- und Musikalienhändler, Musikverleger
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche Artariastraße (17)
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
Letzte Änderung am  19.01.2017 durch WIEN1\lanm08jan
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF


Es wurden noch keine Funktionen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Auszeichnungen zu dieser Person erfasst!

Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse1Kohlmarkt9

Es wurde noch keine Familie zu dieser Person erfasst! Es wurden noch keine Beziehungen zu dieser Person erfasst!

Artaria Domenico (Dominik) III., * 20. November 1775 Blevio am Comer See (Lombardei, Italien), † 5. Juli 1842 Stadt 1151 (1, Kohlmarkt 9; Dornbacher Friedhof, Familiengruft), Kunst- und Musikalienhändler, Musikverleger, Sohn des Francesco Artaria (1744-1808; mit Carlo Begründer des Wiener Zweigs der Familie) und der Angiola Caronti, Gattin (1803) Teresa Artaria (Tochter des Carlo Artaria und der Maria Cappi). 1787 kam Domenico nach Wien, um in der Kunsthandlung seines Vaters und des Onkels Carlo (Verlag Artaria) zu praktizieren. Daneben besuchte er 1791 die Akademie der bildenden Künste. Während sich Carlo in Como zur Ruhe setzte und Domenico eine kurzfristige (1801-1804) Gesellschaft mit Tranquillo Mollo einging, führte Francesco die Firma Artaria & Company fort und übertrug sie Ende 1804 auf seinen Sohn Domenico. Dieser assoziierte sich mit Pietro Cappi (1805-1807, 1810-1816; Neffe Giovannis), 1810-1824 überdies mit Carlo Boldrini (1779-1850), von Beethoven scherzhaft „Falstaff" genannt, einem späteren Wohltäter der Stadt Baden. Domenicos Sohn hieß August Artaria.

Verlag Artaria, Artariahaus; Artariastraße.

Literatur

  • Österreichisches biographisches Lexikon 1815 – 1950. Hg. von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften / Wien/Graz: Böhlau 1954 - lfd.
  • Hugo Riemann: Riemann Musiklexikon. Mainz: Schott 1959-1961
  • Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Österreich. Enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche 1750 bis 1850 im Kaiserstaate und in seinen Kronländern gelebt haben. 60 Bände. Wien: Verlag der typografisch-literarisch-artistischen Anstalt 1856-1891. Register 1923
  • Rudolf von Granichstaedten-Cerva / Josef Mentschl / Gustav Otruba: Altösterreichische Unternehmer. 110 Lebensbilder. Wien: Bergland-Verlag 1969 (Österreich-Reihe, 365/367), S. 12 ff.
  • Gustav Gugitz: Alt-Wiener Kunsthändler. In: Emil Carl Blümml / Gustav Gugitz: Von Leuten und Zeiten im alten Wien. Wien [u.a.]: Gerlach & Wiedling 1922, Register
  • Friedrich Slezak: Geschichte der Firmen Artaria & Compagnie und Freytag-Berndt und Artaria. Ein Rückblick auf 200 Jahre Wiener Privatkartographie 1770 - 1970. [Wien]: Freytag-Berndt und Artaria 1970
  • Friedrich Slezak: Zur Firmengeschichte von Artaria & Compagnie. In: Beethoven-Jahrbuch 9 (1973/1977), S. 453 ff.
  • Friedrich Slezak: Beethovens Wiener Originalverleger. Wien: Deuticke 1987 (Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte, 17), S. 6 ff. (Artaria & Company)
  • Alexander Weinmann: Vollständiges Verlagsverzeichnis Artaria & Comp. Wien: Krenn 1952 (Beiträge zur Geschichte des Alt-Wiener Musikverlages, Reihe 2, 2)

Links