Carl Unger

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Personenname Unger, Carl
Abweichende Namensform
Titel Prof.
Geschlecht männlich
GND
Geburtsdatum 24.08.1915
Geburtsort Wolframitzkirchen bei Znaim, Mähren
Sterbedatum 21.12.1995
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum 08.01.1996
Friedhof Friedhof Hietzing
Grabstelle Gruppe 5, Nummer 154
Ehrengrab
Beruf Maler
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  24.03.2017 durch DYN\lanm09bub
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FunktionFunktion vonFunktion bis
Rektor der Akademie für angewandte Kunst197126 Mai 1971
AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Ehrenmitglied Hochschule für angewandte Kunst19951995
Österreichischer Staatspreis für Malere1950
Wiener Ehrenmedaille in Gold28 Februar 198629 September 1986
Preis der Stadt Wien für Malerei und Grafik1959
Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse2Laufbergergasse12

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Unger Carl, * 24. August 1915 Wolframitzkirchen bei Znaim, Mähren, † 21. Dezember 1995 Wien 2, Laufbergergasse 12 (Hietzinger Friedhof), Maler.

Studierte 1935-1939 an der Akademie der bildenden Künste (unter anderem bei Herbert Boeckl) und bildete sich in Paris, Rom und Florenz weiter aus. 1947 war er Gründungsmitglied des Wiener Art-Club. 1950-1985 wirkte er als Professor an der Hochschule für angewandte Kunst (1971-1975 Rektor). Ab 1969 Mitglied der Secession. Unger, der Gemälde, Aquarelle, Druckgraphik, Glasfenster, Glasmosaiken und Holzintarsienwände schuf, war einer der Wegbereiter der modernen Kunst in Österreich. Er entwickelte sich vom Expressionisten zum Abstrakten; seine geometrisch strukturierten Bilder sind einem räumlichen Geschehen verhaftet und durch einen ausgeprägten Farbsinn ausgezeichnet.

Er schuf einen Fries in der Eingangshalle des Technologischen Gewerbemuseums (20) und die Decke des Großen Festspielhauses in Salzburg.

Mitglied der Secession (ab 1959). Österreichischer Staatspreis für Malerei (1950), Preis der Stadt Wien für Malerei und Graphik (1959), Ehrenmitglied Hochschule für angewandte Kunst (1995).

Literatur

  • Hans Vollmer [Hg.]: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des 20. Jahrhunderts. Band 5. München: Deutscher Taschenbuch-Verlag 1953-1962
  • Lebendige Stadt. Almanach. Wien: Amt für Kultur, Volksbildung und Schulverwaltung der Stadt Wien 1954-1963. Band 10, 1963
  • Robert Weissenberger: Die Wiener Secession. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1971, S. 276