Bayrischer Hof

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Art des Bauwerks Gebäude
Jahr von 1700
Jahr bis
Andere Bezeichnung
Frühere Bezeichnung Zum weißen Hahn, Zur Prager Eisenbahn
Benannt nach
Einlagezahl
Architekt
Prominente Bewohner
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien
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BezirkStraßeHausnummer
2Taborstraße39

frühere Adressierung

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Kartenausschnitt aus Wien Kulturgut

Bayrischer Hof (2, Taborstraße 39). Das schon um 1700 erwähnte Gebäude mit dem Gasthof „Zum weißen Hahn" wurde 1776 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt, der 1806 einen ersten Stock erhielt. Nach Erbauung der Kaiser-Ferdinands-Nordbahn (Nordbahnhof) wurde 1839 deren Aufnahmsgebäude in der Leopoldstadt eröffnet. Damals bekam der Gasthof sein neues Schild „Zur Prager Eisenbahn", anlässlich der Weltausstellung (1873) die Bezeichnung „Bayrischer Hof". 1893 erhielt das Gebäude sein heutiges Aussehen, 1930-1933 wurden Saal und Restaurant für einen Fassungsraum von 2.500 Personen ausgebaut (bemerkenswerte Versammlungs- und Veranstaltungslokalität), 1936 wurde das „Taborstöckl" eingerichtet. Der Saal und ein Teil der Gastzimmer befinden sich in dem 1897 erbauten Carl Meißischen Stiftungshaus. Das Hotel wurde 1934 geschlossen, das Restaurant 1977.

Literatur

  • Die Leopoldstadt. Ein Heimatbuch. Wien: Lehrer-Arbeitsgemeinschaft 1937, S. 291 f.
  • Christine Klusacek / Kurt Stimmer: Leopoldstadt. Eine Insel mitten in der Stadt. Wien: Mohl 1978, S. 131 f.
  • Felix Czeike: II. Leopoldstadt. Wien [u.a.]: Jugend & Volk 1980 (Wiener Bezirkskulturführer, 2), S. 57 f.