Alfred Kunz

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Personenname Kunz, Alfred
Abweichende Namensform
Titel Professor
Geschlecht männlich
GND 130216070
Geburtsdatum 26.06.1894
Geburtsort Wien
Sterbedatum 02.08.1961
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Maler, Grafiker, Bühnenbildner
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  3.01.2018 durch DYN\rabus
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF


Es wurden noch keine Funktionen zu dieser Person erfasst!

AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Preis der Stadt Wien für Angewandte Kunst1949
Art der AdresseBezirkStraßeHausnummer
Sterbeadresse9Mariannengasse10
NameVerwandtschaftsgrad
Charles VernayOnkel
Hermine Kunz-HutterstrasserMutter
Heinrich KunzVater

Es wurden noch keine Beziehungen zu dieser Person erfasst!

Es wurden noch keine Objekte nach dieser Person benannt!

Alfred Kunz, * 26. Juni 1894 Wien, † 2. August 1961 Wien, Maler, Grafiker, Bühnenbildner.

Biographie

Alfred Kunz studierte ein halbes Semester an der Akademie der bildenden Künste in Düsseldorf und ließ sich nach Kriegsdienst 1918 als freischaffender Theater- und Filmausstatter nieder. Er war ab 1922 an fast allen Wiener Theatern als Bühnenbildner und Kostümausstatter tätig (vor allem am Raimundtheater) und arbeitete für VITA-Film, WIEN-Film und FORST-Film als Filmausstatter. Er betätigte sich aber auch als Modezeichner, beeinflusste den Wiener Modestil der 1920er und 1930er Jahre und trug zur Weltgeltung des "Wiener Chic" bei.

Kunz wirkte als künstlerischer Leiter des "Wiener Hauses der Mode" (1938 bis 1945) und als Lehrer beziehungsweise ab 1. September 1945 als Direktor der Kunst- und Modeschule der Stadt Wien (1946 Umwandlung derselben in die Modeschule der Stadt Wien in Hetzendorf, deren guten Ruf er als Direktor der Schule und der Modesammlungen der Stadt Wien begründete). Für Willi Forst schuf er Filmausstattungen (beispielsweise "Lumpacivagabundus", "Der Postmeister" und "Wiener Mädeln").

Mit Entschließung des Bundespräsidenten vom 18. Dezember 1945 wurde Alfred Kunz der Titel Professor verliehen, 1949 erhielt er den Preis der Stadt Wien für Kunsthandwerk.

Kunz starb 1961 in der Allgemeinen Poliklinik.

Quellen

  • Personalakt der Stadt Wien, WStLA, M.Abt.202 A5, Kunz Alfred, geb. 26.6.1894

Literatur

  • Lebendige Stadt. Almanach. Wien: Amt für Kultur, Volksbildung und Schulverwaltung der Stadt Wien 1954−1963. Band 10, 1963, S. 141
  • Robert Teichl: Österreicher der Gegenwart. Lexikon schöpferischer und schaffender Zeitgenossen. Wien: Verlag der Österreichischen Staatsdruckerei 1951
  • Rathaus-Korrespondenz. Wien: Presse- und Informationsdienst; 24.06.1954, 25.06.1974