Alfred Kraupa

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Personenname Kraupa, Alfred
Abweichende Namensform
Titel Ing.
Geschlecht männlich
GND 1033909181
Geburtsdatum 19.12.1886
Geburtsort Wien
Sterbedatum 22.08.1969
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum
Friedhof Friedhof Ottakring;
Grabstelle
Ehrengrab
Beruf Architekt
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle
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Alfred Kraupa, * 29. Dezember 1886 Wien, † 27. August 1969 Wien, Architekt. Nach dem Abschluss der k.k. Staatsgewerbeschule in Wien 1 im Jahre 1906 wird Kraupa erst wieder 1910 greifbar; er begann gleichzeitig als ordentlicher Hörer an der Akademie der bildenden Künste und als außerordentlicher Hörer an der Technischen Hochschule in Wien zu studieren. Während des dreijährigen Studiums nahm er bereits mit dem älteren Wiener Architekten Hans Glaser (1873-1950) erfolgreich an zahlreichen in der Monarchie ausgeschriebenen Wettbewerben teil; ihre Entwürfe wurden in der Wiener Bauindustrie-Zeitung veröffentlicht. Vermutlich unter der Führung des Architekten Karl Scheffel gründeten Kraupa und Hans Glaser um 1912 ein „Architektur und Konstruktionsatelier für Ausstellungsindustrie, Möbel und Vergnügungsbauten“, das sich wahrscheinlich durch die Wirren des Ersten Weltkriegs auflöste. Trotz der kurzen Zeitspanne konnte das rührige Architektentrio aber zwei Hotelum- und -neubauten in Wien verwirklichen und reichte zugleich Projekte bei Wettbewerbsausschreibungen ein. Nach dem Ersten Weltkrieg hielt sich Kraupa in der Tschechoslowakei auf. Im Wiener Raum bekam er nach derzeitigem Wissensstand erst ab 1927 Aufträge für kommunale Wohnhausanlagen (so z.B. den Franz-Schuster-Hof. Zwischen 1934 und 1938 dürften Hans Glaser und Alfred Kraupa wieder ein gemeinsames Architekturbüro geführt haben. Kraupa soll sich in der Zwischenkriegszeit hauptsächlich mit Innenausstattungen befasst haben; dies lässt sich jedoch auf Grund der heutigen Quellenlage nicht nachvollziehen. Während der NS-Zeit wurde Kraupa noch einmal mit der Planung einer Wohnhausanlage von der Gemeinde Wien betraut (15, Jheringgasse 3-5). Nach dem Zweiten Weltkrieg durfte Kraupa auf Grund des Verbotsgesetzes bis 1949 seinen Beruf nicht ausüben.

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