Adrienne Gessner

Aus Wien Geschichte Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Personenname Gessner, Adrienne
Abweichende Namensform Geiringer, Adrienne
Titel Kammerschauspielerin
Geschlecht weiblich
GND 118694448
Geburtsdatum 23.07.1896
Geburtsort Maria Schutz am Semmering, Niederösterreich
Sterbedatum 23.06.1987
Sterbeort Wien
Begräbnisdatum 30.06.1987
Friedhof Zentralfriedhof
Grabstelle Gruppe 32C, Nummer 38A
Ehrengrab ja
Beruf Schauspielerin
Parteizugehörigkeit
Religionszugehörigkeit 
Ereignis
Nachlass/Vorlass
Verkehrsfläche
Denkmal
Quelle Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien, Gedenktage
Letzte Änderung am  28.12.2016 durch WIEN1\lanm09bar
Export RDF-Export (Resource Description Framework) RDF


Es wurden noch keine Funktionen zu dieser Person erfasst!

AuszeichnungVerleihungÜbernahme
Max Reinhardt-Ring16 April 1950
Josef Kainz-Medaille der Stadt Wien21 September 196624 Oktober 1966
Ehrenmedaille der Stadt Wien in Silber8 Juni 1966
Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien25 Mai 1971
Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst Erster Klasse18 Januar 19774 Mai 1977

Es wurden noch keine Adressen zu dieser Person erfasst!

NameVerwandtschaftsgrad
Ernst LotharGatte

Es wurden noch keine Beziehungen zu dieser Person erfasst!

Adrienne Gessner (eigentlich Geiringer), * 23. Juli 1896 Maria Schutz am Semmering, Niederösterreich, † 23. Juni 1987 Wien (Zentralfriedhof, Ehrengrab, Gruppe 32C, Nummer 38A [gemeinsam mit ihrem Gatten]), Schauspielerin, Gatte Ernst Lothar, Tochter eines Musikpädagogen und einer Schauspielerin.

Nach Ausbildung an der Akademie für Musik und darstellende Kunst ging sie ans Theater (Stuttgart) und kam über Brunn nach Wien (an die Jarno-Bühnen), ging 1916 an die Münchner Kammerspiele und kehrte 1919 nach Wien zurück (Wiener Stadttheater); 1924-1937 gehörte sie dem Ensemble des Theaters in der Josefstadt an (Max-Reinhardt-Ensemble; Agathe in Hofmannsthals "Der Schwierige" bei Uraufführung 16. April 1924). 1938 ging das Ehepaar in die USA ins Exil. Gessner hatte Erfolge im Austrian Theater und machte am New Yorker Broadway Karriere; mit der Darstellung in "I remember Mama" wurde sie für das amerikanische Theater zum Begriff.

Nach der Rückkehr (1946) spielte sie 1947-1956 wieder am Theater in der Josefstadt, ab 1955 extern am Burgtheater; als große Frauengestalterin verfügte sie über ein breitgefächertes Repertoire und gehörte zu den beliebtesten großen alten Damen des österreichischen Theaters. Sie war auch bei den Salzburger Festspielen, beim Film und im Fernsehen tätig und trat bis 1981 auf.

Werke

  • Ich möchte gern was Gutes sagen... Erinnerungen. Wien / München: Amalthea 1985

Literatur

  • Isabella Ackerl / Friedrich Weissensteiner: Österreichisches Personenlexikon der Ersten und Zweiten Republik, Wien: Ueberreuter 1992
  • Schauspieler des Burgtheaters, 1776 - 1976. 43. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien, Karlsplatz, 6. Mai bis 20. Juni 1976. Wien: Eigenverlag der Museen der Stadt Wien 1976 (Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien, 43), S. 55 (Hauptrollen)

Links