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50 Jahre nach dem II. Vatikanischen Konzil. Wie aktuell sind die Ergebnisse?

Wiener Vorlesung vom 9. Dezember 2013 Helmut Krätzl: Das II. Vatikanische Konzil hat eine tiefgreifende Wende für die katholische Kirche gebracht. Nach innen durch eine neue Sicht der Kirche als "Volk Gottes", Erneuerung der Liturgie und neue Prinzipien in der Ehelehre ("Verantwortete Elternschaft"). Nach außen durch eine Öffnung zu den anderen christlichen Kirchen (Ökumene) und ein verändertes Verhältnis zum Judentum und den Weltreligionen. Das Gewissen wird als letzte Norm persönlicher Entscheidungen gesehen und es wird weltweit Religionsfreiheit verlangt. Kirche und Welt sind nicht mehr in Konfrontation, sondern im Dialog. Das Konzil schuf die Voraussetzung für das interreligiöse Gespräch, verpflichtete die Kirche zum Einsatz für Freiheit und Würde des Menschen, unterstrich die Welt- und Schöpfungsverantwortung der Christen. Vieles hat das Konzil verändert, viel Potenzial ist aber noch nicht verwirklicht.

Länge: 1 Stunden 5 Min. 05 Sek.
Produktionsdatum: 2013
Copyright: ORF III

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Im Bereich der Wasserversorgung, Abwasser- und Müllentsorgung, der Gesundheits- und soziale Dienstleistungen und des öffentlichen Personen-Nahverkehrs, kurzum der Daseinsvorsorge, ist Wien ein internationaler Vorreiter. Das zeigt eine neue, am Donnerstag, dem 25. April 2019 präsentierten Studie "Rekommunalisierung in Europa – Fakten, Motive, Beispiele", die das Büro für Daseinsvorsorge und Kommunalwirtschaft in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung (ÖGPP) erstellte.
Länge: 2 Min. 03 Sek. | © Stadt Wien/W24

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