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Der Schutz kritischer Infrastruktur stand am Montag, dem 19. November 2018, bei einem Treffen sämtlicher Sicherheitsorganisationen im Wiener Rathaus im Vordergrund. Mit dabei waren Bürgermeister Michael Ludwig, Polizeipräsident Gerhard Pürstl sowie Bereichsdirektor für Organisation und Sicherheit Wolfgang Müller.

Michael Ludwig, Bürgermeister: "Ja, wir sind eine der sichersten Metropolen, die es weltweit gibt, eine Stadt, die auf Sicherheit der Bevölkerung großen Wert legt. Und wir haben natürlich auch ein besonderes Auge auf neue Entwicklungen, die es gibt in der Gesellschaft: Zum einen gibt es immer mehr Anschläge im Bereich der Cyber-Kriminalität. Das ist etwas, was man in der Bevölkerung nicht so merkt, wo es aber wichtig ist, draufzuschauen und Maßnahmen zu setzen. Und dann gibt es natürlich auch eine Reihe von Umwelteinflüssen, beispielsweise Naturkatastrophen, die auch die kritische Infrastruktur bedrohen. Und von daher ist es gut, dass man Vorkehrungen trifft, damit wir auch in Zukunft eine der sichersten Städte weltweit sind." 

Informationsaustausch und, wie die gute Zusammenarbeit noch weiter optimiert werden kann, standen beim Treffen im Mittelpunkt.

Gerhard Pürstl, Polizeipräsident: "Wir haben in Wien eine große Aufgabenstellung im Bereich der Sicherheit: Aufgaben, die vor allem in Gemeinsamkeit mit der Stadt Wien, mit dem Magistrat der Stadt Wien zu lösen sind. Und mir als Polizeipräsident ist es ganz, ganz wichtig, dass diese Zusammenarbeit so gut läuft, wie sie läuft. Denn nur gemeinsam sind wir stark, nur mit unseren Partnern sind wir stark und ich denke, Magistrat der Stadt Wien, Wiener Polizei - das ist ein Musterbeispiel und könnte Vorbild für viele andere Städte sein."

Wolfgang Müller, Bereichsdirektor für Organisation und Sicherheit: "Die Stadt hat natürlich sehr, sehr viel an kritischer Infrastruktur, begonnen mit den Spitälern, aber natürlich zentral die Wasserversorgung bis hin zu den Wiener Linien. Das ist alles kritische Infrastruktur der Stadt und, wenn man diese schützen will, dann geht es um zwei Dinge: Auf der einen Seite darum, dass es einen intensiven Informationsaustausch geben muss, mit der Polizei, auch mit dem Bundesheer, aber natürlich auch mit unseren Einsatzorganisationen. Und am anderen Ende geht es um Vertrauen."

Am Treffen nahmen sämtliche Vertreter von Sicherheitsorganisationen teil, wie etwa die Berufsfeuerwehr oder die Berufsrettung.

Rainer Gottwald, Leiter Berufsrettung Wien: "Das ist für uns sehr wichtig, dass wir vorbereitet sind. Vorbereitet in der Gemeinschaft mit anderen Einsatzorganisationen, aber natürlich auch im Sanitätsteam."

Gerald Hillinger, Leiter Berufsfeuerwehr Wien: "Wir haben uns auch sehr darauf vorbereitet, dass eben unsere Wachen im Prinzip zu jedem Zeitpunkt - egal, was passiert - autark arbeiten können, sodass einerseits jegliche äußere Stromversorgung nicht notwendig vorhanden sein muss, sodass wir auch unsere internen Abläufe einfach auch über längere Zeit autark beherrschen und damit auch für die Bevölkerung als Einsatzorganisation bestmöglich zur Verfügung stehen."

Insgesamt waren an dem Treffen 24 Organisationseinheiten beteiligt.

Wiens Infrastruktur ist auch im Ernstfall sicher

Der Schutz kritischer Infrastruktur stand am Montag dem 19. November 2018 bei einem Treffen sämtlicher Sicherheitsorganisationen im Wiener Rathaus im Vordergrund. Mit dabei waren Bürgermeister Michael Ludwig, Polizeipräsident Gerhard Pürstl sowie Bereichsdirektor für Organisation und Sicherheit Wolfgang Müller.

Länge: 3 Min. 03 Sek.

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