2., 11., Seitenhafenstraße - realisiertes Bauvorhaben - Archivmeldung

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Realisierung: März 2010 bis Dezember 2011

Blick in den Projektbereich Seitenhafenstraße

Gegenstand dieses Projektes war der Ausbau der Hauptstraße B 14 Freudenauer Hafenstraße/Seitenhafenstraße sowie die Neuerrichtung einer Donaukanalquerung zwischen dem 2. und 11. Bezirk. Der Container-Terminal im Bereich der Freudenauer Hafenstraße durch die ÖBB wurde neu geplant. Dadurch konnte eine Verlegung der Hauptstraße B 14 zwischen der Seitenhafenstraße und der Zinnergasse als zweistreifige Hauptstraße B in die Seitenhafenstraße mit einer neuen Querung über den Donaukanal zur 11. Haidequerstraße realisiert werden. Für die Querung des Donaukanals war die Errichtung einer neuen Brücke durch die Abteilung Brückenbau und Grundbau (MA 29) erforderlich. Diese steht ab sofort Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Radfahrerinnen und Radfahrern zur Verfügung.

Projektbeschreibung

Die neue Fahrbahn der Hauptstraße B 14 Freudenauer Hafenstraße/Seitenhafenstraße weist eine Gesamtlänge von 2.006 Metern auf. Sie wurde in Form eines zweistreifigen Querschnittes ausgebildet. Die Fahrstreifenbreiten betragen jeweils 3,25 Meter. Zusätzlich erforderliche Abbiegestreifen wurden mit einer Fahrstreifenbreite von drei Metern versehen.

Der Projektstart befand sich unmittelbar südlich der Pagode vor dem Kreuzungsbereich der bestehenden Seitenhafenstraße mit der Freudenauer Hafenstraße. Diese wurde in Form einer T-Kreuzung mit Linksabbiegestreifen an die Seitenhafenstraße angebunden. Vom Bestand der Freudenauer Hafenstraße zweigt die "B 14 Neu" mit einem Rechtsbogen in Richtung Süden ab. Anschließend folgt die "B 14 Neu" dem Verlauf der bestehenden Seitenhafenstraße entlang des bestehenden Hochwasserschutzdammes. Dieser verläuft auf der rechten Seite der Trasse. Die Kreuzung Hellingstraße wurde wiederum als T-Kreuzung mit Linksabbiegestreifen ausgebildet. Unmittelbar vor der Kreuzung wurden zwei Bushaltestellen errichtet.

Nach mehreren Kurven im Straßenverlauf inklusive Anbindungen an die in diesem Bereich ansässigen Firmen erfolgte die Anhebung der Trasse für die neue Donaukanalquerung in südlicher Richtung. Damit konnte der notwendige Raumbedarf für die Schifffahrt auf dem Donaukanal hergestellt werden.

Südlich des Donaukanals wurde zusätzlich die Querung der Alberner Hafenzufahrtsstraße notwendig. Im Anschluss an die neue Donaukanalüberquerung erfolgte die Absenkung der neuen Trasse in den Bestand der 11. Haidequerstraße.

Von der Kreuzung 11. Haidequerstraße/Johann-Petrak-Gasse ausgehend, erfolgte zusätzlich die Sanierung beziehungsweise Verlegung der Johann-Petrak-Gasse beziehungsweise Margetinstraße in östlicher Richtung bis zur Alberner Hafenzufahrtsstraße. Um eine rechtwinkelige Anbindung der Johann-Petrak-Gasse in den Kreuzungsbereich zu ermöglichen, war eine Verlegung des Bestandes über eine Länge von circa 125 Metern in nördlicher Richtung erforderlich. Zusätzlich erfolgte im unmittelbaren Annäherungsbereich an die Kreuzung eine Aufweitung der Fahrbahn für die erforderlichen Abbiegestreifen. Im Zuge der Einbindung in die Alberner Hafenzufahrtsstraße wurde noch eine Bogenkorrektur durchgeführt. Die Gesamtlänge dieser Straßenverlegung betrug etwa 237 Meter. Westlich der Kreuzung Seitenhafenstraße Neu/11. Haidequerstraße/Johann-Petrak-Gasse wurden zwei Bushaltestellen errichtet. Weiters erfolgte in diesem Bereich der Höhenangleich an den Bestand der Johann-Petrak-Gasse.

Aufgrund der zu erwartenden hohen Verkehrsbelastung wurden in den Kreuzungsbereichen Freudenauer Hafenstraße, Hellingstraße, Zufahrt Zollfreizone, Zufahrt Spetrans, Margetinstraße/11. Haidequerstraße Ampelanlagen errichtet.

Aufgrund der räumlichen Nähe zum Landschaftsschutzgebiet Prater war die Errichtung eines durchgehenden Lärmschutzes in diesem Bereich entlang des westlichen Fahrbahnrandes erforderlich. Er konnte abschnittsweise als begrünter Erdwall beziehungsweise als Lärmschutzwand ausgebildet werden.

Anlässlich der Umlegung der Hauptstraße B 14 in die Seitenhafenstraße wurde das westlich der Seitenhafenstraße liegende Gleis der Wiener Hafenbahn (Donauuferbahn) auf die Ostseite der Straße verlegt. Damit kann die künftige Hauptstraße B 14 frei von Eisenbahnkreuzungen gehalten werden. Für diese Gleisumlegung waren auch Adaptierungen der Anbindungen an die bestehenden Bahnanlagen (Streckengleis der Wiener Hafenbahn sowie Hafenbetriebsgleise) erforderlich.

Gesamtkosten des Projekts

Circa 26 Millionen Euro

Beteiligte Dienststellen und externe Partnerinnen und Partner

Neben den Straßenbauarbeiten wurden Begleitmaßnahmen anderer Dienststellen und externer Partnerinnen und Partner koordiniert. Die Abstimmung der Arbeiten erfolgte durch die Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28). Die optimale Koordination der Arbeiten trug zu einem zügigen Bauablauf bei möglichst geringer Beeinträchtigung der Anrainerinnen und Anrainer bei.

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straßen wien (Magistratsabteilung 28)
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