2., Praterstern - realisiertes Bauvorhaben - Archivmeldung

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Realisierung: Juni 2008 bis Dezember 2009

Visualisierung des neu gestalteten Pratersterns

Im Anschluss an den Umbau des Bahnhofes Wien Nord und die Verlängerung der U-Bahnlinie U2 wurde der Praterstern komplett neu organisiert. Die oberirdischen Fuß- sowie Radwegquerungen über die Ringfahrbahn des Pratersterns konnten so erheblich verbessert werden.


Projektbeschreibung

2009 wurden die Arbeiten auf der Ostseite, die Rücklegung der Ringfahrbahn in die ursprüngliche Lage und die Arbeiten im Bereich "Praterstern West" in Angriff genommen und bis zum Ende des Jahres fertig gestellt. Die Gestaltung der Oberflächen gliederte sich in die Bereiche "Praterstern Ost" und "Praterstern West".

Für die Radfahrerinnen und Radfahrer entstanden Radwege rund um den Praterstern. Sie stellen die Anbindung an die umliegenden Straßen (Praterstraße, Franzensbrückenstraße, Hauptallee, Ausstellungsstraße, Lassallestraße und Nordbahnstraße) sicher. Der Platzbereich selbst wurde zur Fußgängerzone, auch Radfahren ist erlaubt.

Praterstern Ost (praterseitig der ÖBB-Trasse)

Auf dem Praterstern Ost befindet sich das neue Stationsgebäude der U2. Die fußläufige Verbindung in den Prater wurde verbessert.

Praterstern West (stadtseitig der ÖBB-Trasse)

Im Zuge der Neugestaltung des Pratersterns wurde auf der Westseite der öffentliche Verkehr neu organisiert. Sämtliche Straßenbahn- und Bushaltestellen wurden parallel zum neuen Bahnhof ausgerichtet.

Für die Oberfläche des westlichen Vorplatzes hat die Arbeitsgemeinschaft Podrecca - Edelmüller ein Gestaltungskonzept mit großflächigem Plattenbelag ausgearbeitet. "Grillagen" (sechs Meter hohe, begrünte Gitterwände) und eine Pergola entlang der Ringfahrbahn grenzen den Platzbereich vom Autoverkehr ab.

Das 3.800 Quadratmeter große gläserne Flugdach schützt die Fahrgäste vor Wind und Wetter.

Im Bereich der Nordbahnstraße wurde der äußere Radwegring um den Praterstern geschlossen. Der neue Zwei-Richtungs-Radweg ist fast durchgehend drei Meter breit und bindet an die Radverkehrsanlagen der Radialstraßen (Praterstraße, Franzensbrückenstraße, Hauptallee, Ausstellungsstraße, Lassallestraße, Nordbahnstraße) an.

Gesamtkosten des Projekts

  • Rund 30 Millionen Euro
  • Finanziert über das U-Bahn-Budget der Wiener Linien und Budgetmittel der Stadt Wien (Oberflächengestaltung inklusive Glasdach)

Beteiligte Dienststellen und externe Partnerinnen und Partner

Neben den Straßenbauarbeiten wurden Begleitmaßnahmen anderer Dienststellen und externer Partnerinnen und Partner koordiniert. Die Abstimmung der Arbeiten erfolgte durch die Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28). Die optimale Koordination der Arbeiten trug zu einem zügigen Bauablauf bei möglichst geringer Beeinträchtigung der Anrainerinnen und Anrainer bei.

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straßen wien (Magistratsabteilung 28)
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