1. und 4., Kunstplatz Karlsplatz - realisiertes Ausbauvorhaben im Überblick - Archivmeldung

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Neue Streetwork-Station

Raum der Streetwork-Station am Karlsplatz mit Schreibtisch, Sessel und Liegebett

Im Übergangsbereich von der Westpassage zum Verbindungsgang zur Hauptpassage (unter dem Parkplatz vor dem Café Museum) wurde für die Streetworkerinnen und Streetworker eine etwa 260 Quadratmeter große Raumgruppe geschaffen. Während der Umbauarbeiten in der Passage wurde ein Ausweichquartier für die Streetworker-Station im Esperantopark eingerichtet.


Umbau der Wiedner Hauptstraße zwischen Friedrichstraße und Paniglgasse

Bauzeit: 13. September bis 2. Dezember 2005 (Fertigstellung des Gehsteigs im Resselpark: 17. Mai 2006)

Wiedner Hauptstraße - Blickrichtung Technische Universität

In der Wiedner Hauptstraße wurde zwischen Paniglgasse und Resselgasse in Fahrtrichtung Karlsplatz eine neue Haltestelle für die Straßenbahnlinien 62 und 65 sowie für die Wiener Lokalbahnen errichtet. Auf Höhe der Resselgasse gibt es einen neuen Fußgängerübergang mit einer Verkehrslichtsignalanlage (VLSA).

Die bestehende Fußgängerquerung bei der Treitlstraße blieb wie im Bestand erhalten. Durch den Straßenumbau vor der Kreuzung Wiedner Hauptstraße/Friedrichstraße (Reduktion eines Fahrstreifens im Stauraumbereich) verkürzt sich der Zebrastreifen über die Wiedner Hauptstraße um neun Meter. Damit sind die Fußgängerinnen und Fußgänger rascher wieder auf dem Gehsteig und damit sicherer unterwegs.


Neugestaltung der Oberfläche rund um das Künstlerhaus

Bauzeit: 17. Oktober 2005 bis 2007

Neu gestaltete Oberfläche vor dem Wiener Musikverein

In den vergangenen Jahren waren im Zuge der U-Bahn-Bauarbeiten sowie der Errichtung eines unterirdischen Proberaumes für den Musikverein unter der Dumbastraße die öffentlichen Gehsteigflächen rund um das Künstlerhaus provisorisch befestigt. Diese wurden nach den Plänen des Architekten Rüdiger Lainer ansprechend umgestaltet. Das Konzept des Architekten sah für die Gehflächen Natursteinplatten kombiniert mit Asphalt vor.

Vier bis sechs Meter lange und mit Natursteinplatten verkleidete Poller sichern gefährdete Platzbereiche gegen die Befahrung durch Kraftfahrzeuge ab. Der Fortluftschacht der U-Bahn erhielt eine Brüstung aus Natursteinplatten, die sich auch für die Aufstellung von Skulpturen eignet. Ein taktiles Leitsystem gewährleistet, dass sich auch blinde und sehbehinderte Menschen auf den großzügigen Fußgängerflächen zurechtfinden.

Neugestaltung des Resselparks

Bauzeit: 7. September 2005 bis 19. Mai 2006

Gehweg und Grünfläche mit Bäumen im Resselpark

Im Zuge der Schaffung eines markanten "Kunstplatzes Karlsplatz" wurde seitens des Stadtgartenamts (MA 42) eine sinnvolle Modernisierung der Grünflächen vorgenommen. Besonderes Gewicht hatten und haben dabei die Beachtung von Sichtbeziehungen, die Erhöhung des allgemeinen Sicherheitsgefühls im Resselpark und die zeitgemäße Interpretation des Erscheinungsbildes der Gesamtanlage wie auch der einzelnen Grünflächen im Resselpark.

Die Böschungs- und elliptischen Baum- beziehungsweise Pflanzeninseln wurden vom Unterwuchs befreit, um mehr Transparenz zu erzeugen und ungehinderte Sichtbeziehungen zu ermöglichen. Die Neustrukturierung im Projektbereich reicht von der Adaptierung der Wege, der Gestaltung der Baumstandorte, der Verhinderung einfahrender Fahrzeuge und vielen Anpassungen im Detail bis zur Verbesserung der öffentlichen Beleuchtung.

Neuer Radweg von der Operngasse über den Karlsplatz bis zum Schwarzenbergplatz

Bauzeit: 2005 bis 2007

Übersichtsgrafik – Radweg am Karlsplatz auf Höhe Cafe Museum

Mit der Errichtung des neuen Radweges von der Operngasse über den Karlsplatz bis zum Schwarzenbergplatz wurde eine wichtige Lücke im Radwegenetz zwischen den Anlagen auf dem Schwarzenbergplatz und der Operngasse geschlossen. Der neue, rund 600 Meter lange Radweg verläuft parallel zur Friedrichstraße auf der Seite von Künstlerhaus und Musikverein und entlang der Lothringerstraße (B1) bis zum Schwarzenbergplatz.

Im Zuge der Herstellung des neuen Radweges über den Karlsplatz wurde in der Nibelungengasse Radfahren gegen die Einbahn markiert. Der Bereich Operngasse - Friedrichstraße wurde für die neue Radwegführung großzügig adaptiert. Hier entstand der Kreuzungspunkt zwischen dem neuen Radweg auf dem Karlsplatz und dem bestehenden Radweg Operngasse in Richtung Wieden. Vis á vis Nibelungengasse gibt es jetzt mehr Platz für Radfahrerinnen und Radfahrer.


Verbesserungsmaßnahmen für den Fußgängerverkehr

Bauzeit: 13. September 2005 bis Ende 2006

Neue Schutzwege

Schutzweg über die Lothringerstraße auf Höhe Cafe Museum

Für Fußgängerinnen und Fußgänger wurden neue ampelgeregelte Schutzwege über die B1 angelegt. Besonders attraktiv ist die neue Wegverbindung zwischen den historischen Prachtbauten Künstlerhaus und Musikverein und dem neu gestalteten Resselpark. Dieser neue Übergang über die Lothringerstraße ist ampelgeregelt. Die Querung der Busstraße auf Seite des Resselparks wird mit einer gelb und rot blinkenden Lichtsignalanlage gesichert.


Neue Aufzüge und Neugestaltung der Westpassage

Mit dem Einbau eines Aufzuges von der Ostpassage hinauf zur Akademiestraße beziehungsweise zum Vorplatz Künstlerhaus wurde ein barrierefreier Zugang zur Passage sichergestellt. Die Rampe von der Passage hinauf zum Künstlerhaus wurde durch eine Stiege ersetzt - die Freifläche vor dem Künstlerhaus vergrößert sich dadurch beträchtlich, so dass sich auf dem großzügigen Vorland vor dem Künstlerhaus und dem Musikverein Radfahrerinnen und Radfahrer beziehungsweise Fußgängerinnen und Fußgänger gefahrlos gemeinsam bewegen können.

Neuer Aufzug zur Secession und zur Operngasse

Von der Westpassage wurde von den Wiener Linien ein neuer Aufzug zur Operngasse errichtet. Zusätzlich konnte ein derzeit nicht genutzter unterirdischer Tunnel von der Westpassage zur Secession aktiviert und eine Stiegenanlage und ein weiterer neuer Aufzug an die Oberfläche hergestellt werden. Diese Aufzüge entschärfen die Verkehrssituation an der Oberfläche für den Gesamtverkehr, weil der von der U-Bahn kommende Teil der starken Fußgängerströme zur Secession über die Passage abgewickelt werden kann. Sie verbessern aber auch die Zugänglichkeit zur Hauptpassage. Der Aufzug wurde von den Wiener Linien auf Kosten der Stadt Wien hergestellt.

Neugestaltung der Westpassage

Durch Verlegung heller Bodenplatten und Anordnung zusätzlicher Beleuchtungselemente wurde ein heller und freundlicher Gesamteindruck erreicht.

Taktiles Leitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen

Taktiles Leitsystem Operngasse - Künstlerhaus - Musikverein

Taktile Leiteinrichtungen sollen blinden und sehbehinderten Menschen die Orientierung auf dem Kunstplatz Karlsplatz erleichtern. Im Zuge der Umbauarbeiten auf dem Karlsplatz wurde ein taktiles Leitsystem vom Aufgang aus der Operngasse zum Künstlerhaus und Musikverein und in weiterer Folge zum Resselpark errichtet. Auch die neue Haltestelle in der Wiedner Hauptstraße ist über ein taktiles Leitsystem erreichbar.


Neugestaltung des Rosa-Mayreder-Parks

Bauzeit: Frühjahr bis 30. Oktober 2006

Rosa-Mayreder-Park - Blickrichtung Kunsthalle

Beim Rosa-Mayreder-Park handelt es sich um die Grünfläche rund um die Kunsthalle, die im Zuge der Erneuerung des Kunstplatzes Karlsplatz nach Plänen des Architekten Anton Krischanitz und der Landschaftsarchitektin Anna Detzlhofer neu gestaltet wurde.


Karlsplatz mit Resselpark, Rosa-Mayreder-, Girardi- und Esperantopark

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