22., Kaisermühlenstraße, Langobardenstraße, Erzherzog-Karl-Straße - realisiertes Bauvorhaben - Archivmeldung

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Realisierung: März bis Oktober 2010

Die Verlängerung der U-Bahn U2 bis zur Station Aspernstraße wurde im Oktober 2010 fertiggestellt. Sie erfüllt somit eine wesentliche Erschließungsfunktion für die Donaustadt. In den Bereichen der neuen Stationen Donaustadtbrücke, Stadlau, Hardeggasse, Donauspital und Aspernstraße wurde in diesem Zusammenhang die Oberfläche entlang der neuen U-Bahn-Trasse neu hergestellt.

Projektbeschreibung

Stationsbereich Donaustadtbrücke (von Neuer Donau bis Kaisermühlenstraße)

Im Bereich der Station Donaustadtbrücke wurde die Kaisermühlenstraße zwischen Am Kaisermühlendamm und An der unteren Alten Donau auf eine Gesamtbreite von 18 Metern ausgebaut. Auf beiden Seiten wurde jeweils ein Mehrzweckstreifen für Radfahrerinnen und Radfahrer errichtet. Weiters wurde eine Busumkehrschleife mit zwei Autobushaltestellen zwischen Kaisermühlenstraße und Aufnahmegebäude errichtet.

Bauzeit: Juni bis Anfang Oktober 2010
Beteiligte Dienststellen: MA 28, MA 31, MA 33, MA 42, MA 48, Wienstrom, Wien Kanal
Projektkosten: circa 5,9 Millionen Euro

Stationsbereich Stadlau (Neuhaufenstraße, Kaisermühlenstraße, Mühlgrundgasse)

Die Kaisermühlenstraße im Bereich von Neuhaufenstraße bis Wiedgasse wurde bereits für die Errichtung einer ÖBB-Station verlegt. Der neue Abschnitt der Kaisermühlenstraße wurde im Rahmen der Oberflächen- und Vorplatzgestaltung im Bereich der künftigen Stationsgebäude Kaisermühlenstraße und Konstanziagasse um einen Bushof erweitert. In diesem Abschnitt der Kaisermühlenstraße konnten beidseits der Fahrbahn Ein-Richtungs-Radwege errichtet werden.

Bauzeit: Mai bis Anfang Oktober 2010
Beteiligte Dienststellen: MA 28, MA 31, MA 33, MA 42, Wienstrom, Fernwärme Wien
Projektkosten: circa 13,2 Millionen Euro

Stationsbereich Hardeggasse (Langobardenstraße, Gemeindeaugasse, Hardeggasse, Schickgasse)

Rund um das Aufnahmegebäude zwischen Langobardenstraße, Schickgasse und Gemeindeaugasse wurde eine Busschleife mit drei Autobushaltestellen errichtet. Die Schickgasse wurde zwischen Langobardenstraße und Markgraf-Gerold-Gasse auf eine Gesamtbreite von 20 Metern ausgebaut und erhielt auch zwei Mehrzweckstreifen für beide Fahrtrichtungen für Radfahrerinnen und Radfahrer. Weiters wurde entlang der U-Bahn-Trasse zwischen den Stationen Hardeggasse und Stadlau ein Radweg errichtet.

Bauzeit: Mai bis Anfang Oktober 2010
Beteiligte Dienststellen: MA 28, MA 31, MA 33, MA 42, Wien Energie Stromnetz, Wien Energie Fernwärme
Projektkosten: circa 2,5 Millionen Euro

Stationsbereich Donauspital (Langobardenstraße von Hartlebengasse bis Tamariskengasse)

Rund um das Aufnahmegebäude gegenüber dem Donauspital wurde eine Straßenbahnschleife inklusive Station (Linie 26) errichtet. Die Langobardenstraße wurde im Abschnitt zwischen Hartlebengasse und Tamariskengasse umgestaltet. Weiters konnten Vorplätze im Bereich der Aufnahmegebäude Langobardenstraße und Buchsgasse errichtet werden. Vom Aufnahmegebäude Buchsgasse zum Pensionistenheim wurde über die Langobardenstraße ein Schutzweg errichtet. Ein Zwei-Richtungs-Radweg verbindet die Stationen Donauspital und Hardeggasse.

Bauzeit: März bis September 2010
Beteiligte Dienststellen: MA 28, MA 31, MA 33, MA 42, Wien Energie Gasnetz, Wiener Linien
Projektkosten: circa 8,9 Millionen Euro

Stationsbereich Aspernstraße (Aspernstraße, Erzherzog-Karl-Straße, Löschniggasse, Lavaterstraße, Bushof)

Zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Aspernstraße wurde eine Straße neu errichtet, die ausschließlich dem Bus- und Radfahrverkehr zur Verfügung steht. Dabei konnte rund um das Aufnahmegebäude in diesem Bereich eine Busschleife mit Autobushaltestellen errichtet werden. In der Erzherzog-Karl-Straße wurde von Lavaterstraße bis zur neu zu errichtenden Busstraße eine Busspur realisiert. Auch die Straße selbst musste aufgrund der Stützen des U-Bahn-Tragwerks umgestaltet werden. Das Aufnahmegebäude im Bereich der Erzherzog-Karl-Straße erhielt einen großen Vorplatz mit Begrünung, Spielgeräten für Kinder und einem Brunnen, der zum Verweilen einlädt.

Die Lavaterstraße zwischen Erzherzog-Karl-Straße und Aspernstraße wurde aufgrund der Entwicklung von mehreren Wohnbauprojekten ausgebaut. Im Kreuzungsbereich mit der Aspernstraße wurde zudem ein Kreisverkehr errichtet. Die Aspernstraße zwischen Lavaterstraße und der verlängerten Löschniggasse konnte auf eine Gesamtbreite von 33,45 Metern (Bereich westlich der U-Bahn) beziehungsweise 25 Metern (Bereich östlich der U-Bahn) ausgebaut werden. Die Löschniggasse wurde ab der Hausfeldstraße verbreitert und ab dem Robertsonweg bis zur Aspernstraße verlängert. Die Löschniggasse ist bis zum Robertsonweg und zur Aspernstraße ausschließlich für Busse sowie Radfahrerinnen und Radfahrer befahrbar und somit eine direkte, rasche Anbindung an die U2.

Bauzeit: Mai bis Anfang Oktober 2010
Beteiligte Dienststellen: MA 28, MA 31, MA 33, MA 34, MA 42, MA 48, Wien Energie Stromnetz, Wien Energie Fernwärme
Projektkosten: circa 16,8 Millionen Euro

Beteiligte Dienststellen und externe Partnerinnen und Partner

Neben den Straßenbauarbeiten wurden Begleitmaßnahmen anderer Dienststellen und externer Partnerinnen und Partner koordiniert. Die Abstimmung der Arbeiten erfolgte durch die Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28). Die optimale Koordination der Arbeiten trug zu einem zügigen Bauablauf bei möglichst geringer Beeinträchtigung der Anrainerinnen und Anrainer bei.

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straßen wien (Magistratsabteilung 28)
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