14. und 16., Flötzersteig Radwegbau und Fahrbahnsanierung - realisiertes Bauvorhaben - Archivmeldung

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Realisierung: 3. Juli bis 22. Oktober 2017

Projektbereich Flötzersteig auf Höhe der Müllverbrennungsanlage

Der Flötzersteig ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen dem Stadtgebiet im Westen Wiens und dem 16. Bezirk sowie Bestandteil des Hauptradverkehrsnetzes. Im Zuge des Radweglückenschluss-Programms der Stadt Wien wurde von der MA 28 eine Radverkehrsanlage im Abschnitt von Tinterstraße bis Flötzersteigsteg errichtet. Parallel dazu wurde die Fahrbahnen am Flötzersteig aufgrund von Zeitschäden wieder instand gesetzt.

Projektbeschreibung

Im Zuge des Radwegeneubaus konnte die Sicherheit am Flötzersteig für alle VerkehrsteilnehmerInnen deutlich verbessert werden. So wurden im Bereich der Raimannstraße die Gehsteige zur besseren Verkehrslinienführung vorgezogen, Mittelinseln als Querungshilfen für Fußgängerinnen und Fußgänger errichtet und bestehende Verkehrsinseln an die neuen Straßenanlageverhältnisse angepasst.

Im Abschnitt zwischen dem Drewitzweg und der Einmündung der, von der Gusterergasse kommenden, stadteinwärtsführenden Rampe in den Flötzersteig wurde der Straßenquerschnitt verbreitert sowie die bestehenden Ampelanlagen an den Kreuzungen mit der Waidhausenstraße und der Spiegelgrundstraße an die neuen Straßenverhältnisse angepasst. Gleichzeitig mit den projektbedingt erforderlichen Baumaßnahmen wurden Fahrbahnen und Gehsteige am Flötzersteig nach Rohrlegungsarbeiten der Abteilung Wiener Wasser (MA 31) und aufgrund von Zeitschäden saniert.

Technische Details

Zwischen Tinterstraße und Flötzersteigsteg (Höhe Steinbruchstraße) konnte auf beiden Seiten des Flötzersteiges eine 1.575 Meter lange Radverkehrsanlage geschaffen werden. Diese ist im Abschnitt zwischen Tinterstraße und Schinaweisgasse (stadteinwärtige Fahrtrichtung) beziehungsweise zwischen Spiegelgrundstraße und Tinterstraße (stadtauswärtige Fahrtrichtung) als Mehrzweckstreifen ausgestaltet worden.

Die Breite der Mehrzweckstreifen beträgt neben den Längsparkstreifen 1,7 Meter und entlang der Grünflächen beziehungsweise der Gehsteige 1,5 Meter. Zur Anknüpfung an das bestehende Radwegenetz wurde an der Kreuzung mit der Waidhausenstraße eine Linksabbiegemöglichkeit für Radfahrende in die "Grüne Stube" geschaffen, um so das Erholungsgebiet Steinhof erreichen zu können.

Im teilweise bergauf führenden Abschnitt ab der Schinaweisgasse, in stadteinwärtiger Fahrtrichtung, bis zum Anschluss an den bereits vorhandenen Radfahrstreifen im Bereich des Flötzersteigsteges wurde ein baulicher, 1,8 Meter breiter Ein-Richtungs-Radweg errichtet, der von der Fahrbahn durch einen neuen Grünstreifen mit Bäumen getrennt ist.

Ab sofort steht dem Kfz-Verkehr am Flötzersteig in Fahrtrichtung stadteinwärst ab der Kreuzung mit der Schinaweisgasse ein Geradeaus-Rechts-Fahrstreifen zur Verfügung.

Im Bereich der Einmündung der, von der Ameisbachzeile kommenden, stadteinwärtsführenden Rampe in den Flötzersteig wurde ein circa 60 Meter langer Einordnungsstreifen geschaffen. Eine Fahrbahnanhebung in diesem Bereich sorgt zusätzlich für mehr Sicherheit für querende Radfahrende.

Gesamtkosten des Projekts

Rund 2,5 Millionen Euro (exklusive Wasserrohrlegung)

Beteiligte Dienststellen und externe Partnerinnen und Partner

Neben den Straßenbauarbeiten wurden Begleitmaßnahmen anderer Dienststellen und externer Partnerinnen und Partner koordiniert. Die Abstimmung der Arbeiten erfolgte durch die Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28). Die optimale Koordination der Arbeiten trug zu einem zügigen Bauablauf bei möglichst geringer Beeinträchtigung der Anrainerinnen und Anrainer bei.

Weiterführende Informationen

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