Citybike Wien

Video "Citybikes: Leihräder, die funktionieren"

Die seit 2003 vom Werbeunternehmen GEWISTA betriebenen Citybikes sind zu einem fixen Bestandteil des Wiener Stadtverkehrs geworden. Derzeit können an 121 Bike-Stationen Fahrräder entliehen und an jeder dieser Stationen wieder zurückgegeben werden.

Die einzige Voraussetzung ist eine einmalige Registrierung mittels Bankomatkarte oder der Citybike-Card. Die Entlehnung ist auch mittels Kreditkarte möglich und damit für Touristinnen und Touristen noch einfacher in der Handhabung.


Citybike-Auskünfte für unterwegs

Citybike-Terminal mit Gratisrädern

Auf der speziell für Mobiltelefone optimierten Website cbw.at lassen sich Informationen zu allen Citybike-Stationen abfragen. Einzige Voraussetzung ist ein internetfähiges Handy. So kann man sich bequem von unterwegs informieren, ob bei der Zielstation ein Fahrrad frei ist oder ob man die nächstgelegene Station aufsuchen sollte.

Eine weitere Funktion, die sehr hilfreich sein kann: Zu jeder Station ist ein vergrößerbarer Umgebungsplan abrufbar. Damit lassen sich Stationen einfach finden. Vorgefertigte Listen helfen in alltäglichen Situationen. Zum Beispiel können gezielt die Citybike-Standorte entlang einer U-Bahn-Linie abgerufen werden.

Ausbau

Durch den Ausbau auf 121 Standorte mit über 1.500 Citybikes trägt die Gewista als Betreiberin von Citybike Wien der großen Nachfrage Rechnung. Diese Entwicklung ist zugleich eine Bestätigung für den nachhaltigen Erfolg und die Akzeptanz dieses Systems.

Umstieg auf Fahrrad erleichtern

Dieses neue Verkehrssystem soll den Umstieg auf das Fahrrad erleichtern. Kurze Wege können jederzeit mit dem Rad zurückgelegt werden, weil immer ein Fahrrad in unmittelbarer Nähe vorhanden ist. Untersuchungen belegen, dass 50 Prozent aller Wege kürzer als fünf Kilometer sind. Diese können auch mit einem Fahrrad bewältigt werden.

Projekt "Gratisstadtrad" - Rückblick

Das Projekt "Gratisstadtrad" ist eines der 23 Projekte, die im Mai 2001 von der SPÖ und den Wiener Grünen vereinbart wurden. Das "Gratisstadtrad" wurde schon 1999 im vom Gemeinderat beschlossenen Klimaschutzprogramm der Stadt Wien - KliP II (2010 bis 2020) als wichtiges Projekt zur Verbesserung des Verkehrs angeführt.

2001 trat schließlich der Verein Viennabike mit einem Umsetzungskonzept für das Projekt "Gratisstadtrad" an die Stadt Wien heran und ersuchte um Subvention in der Höhe von 1,2 Millionen Euro. Diese wurde Anfang 2002 im Gemeinderat einstimmig von SPÖ, ÖVP, FPÖ und den Grünen beschlossen. Im April 2002 begann der Verein Viennabike mit der Umsetzung. 1.500 Viennabikes rollten durch ganz Wien. Ende Mai musste der Verein Viennabike die Räder wegen Vandalismus- und Rückholproblemen wieder einsammeln und stellte die Umstellung auf ein SMS-System in Aussicht.

Mitte Juli 2002 konnten sich die Wienerinnen und Wiener wieder über die Viennabikes freuen, zwar ohne SMS-System, dafür mit kleinen Verbesserungen und einem Viennabike-Info-Team. Der zweite Anlauf funktionierte durchaus erfolgreich, bis die Räder im November zur Winterpause wieder eingezogen wurden. Für 2003 plante der Verein Viennabike ein Schlüsselregistrierungssystem. Ein Konzept dafür konnte nicht rechtzeitig vorgelegt werden.

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Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (Magistratsabteilung 46)
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