Parkpickerl in Währing seit 5. September 2016

Video "Das Parkpickerl"

Seit 5. September 2016 ist im 18. Bezirk das Parkpickerl gültig.

In Währing kommt von Anfang an das neue elektronische Parkpickerl zum Einsatz, das im 4. und 5. Bezirk erfolgreich getestet wurde. Es besteht aus einem Parkkleber mit integriertem Chip und wird wie der bisherige Parkkleber an der rechten oberen Ecke innen an der Windschutzscheibe angebracht.


Mehr Lebensqualität, weniger Verkehr

2012 wurde die Parkraumbewirtschaftung auf die Wiener Westbezirke ausgeweitet. Währing beschloss damals, keine Kurzparkzonen einzuführen. Damit wurde der Bezirk zunehmend von parkplatzsuchenden Berufspendlerinnen und -pendlern angefahren.

Die lange Suche nach einem Parkplatz ist nicht nur ein Problem für die Autofahrerinnen und Autofahrer. Auch die Anrainerinnen und Anrainer haben unter der Belastung durch Lärm und Abgase zu leiden.

Bezirksvorsteherin Silvia Nossek:

Im Zuge der Neuerung werden wir auch die Möglichkeit für etliche Verbesserungen im öffentlichen Raum haben: für mehr Grünflächen und Bäume, breitere Gehsteige, durchgängige Radverbindungen und besser einsehbare Kreuzungen. Das kommt vor allem Kindern und älteren Menschen zugute.

Flächendeckende Einführung

Die Parkraumbewirtschaftung wurde im 18. Bezirk flächendeckend eingeführt. Bei Teillösungen verlagern sich die Belastungen und machen später neuerliche Adaptierungen notwendig.

Die Kurzparkzone gilt in Währing - wie in den anderen Westbezirken - von Montag bis Freitag (werktags) von 9 bis 19 Uhr. Das Parken ist mit Parkschein oder Handy-Parken maximal drei Stunden möglich. In den ausgewiesenen Geschäftsstraßen (Währinger Straße, Teile der Gentzgasse, Kreuzgasse, Simonygasse und Gersthofer Straße) gilt die Kurzparkzone (werktags) mit einer Parkdauer von 1,5 Stunden von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und, ausgenommen Kreuzgasse, auch am Samstag von 8 bis 12 Uhr.

Kurzparkzonen im 18. Bezirk - Währing

Parkpickerl um 40 Cent pro Tag

Für Bewohnerinnen und Bewohner kann ein Parkpickerl ausgestellt werden, wenn ein Fahrzeug am Währinger Hauptwohnsitz der Antragstellerinnen und Antragsteller auf deren Namen zugelassen ist und auch selbst gefahren wird. Für Personen mit Hauptwohnsitz in Währing, die ein Dienstfahrzeug nutzen, kann ebenfalls ein Parkpickerl ausgestellt werden. Das Pickerl kann für mindestens drei Monate und maximal zwei Jahre beantragt werden. Danach muss jeweils um Verlängerung angesucht werden.

Je nach Bewilligungszeitraum belaufen sich die Kosten auf 90 Euro für ein Jahr beziehungsweise 180 Euro für zwei Jahre. Dazu kommen einmalig die Kosten für den Antrag, wobei Zeit und Geld gespart werden kann, wenn das Parkpickerl online beantragt wird. Umgerechnet kostet das Parkpickerl rund 40 Cent pro Tag.

Parkkarten für Betriebe und Beschäftigte

Unternehmerinnen und Unternehmer aus Währing erhalten für Firmenfahrzeuge ebenfalls Ausnahmegenehmigungen von der Kurzparkzone. Diese werden in Form von Parkkarten erteilt. Es wird daran gedacht, diese Parkkarten ebenso wie das Parkpickerl für Bewohnerinnen und Bewohner künftig in elektronischer Form auszuführen. Parkkarten für Betriebe kosten wie das BewohnerInnen-Parkpickerl 90 Euro für ein Jahr beziehungsweise 180 Euro für zwei Jahre. Jedes weitere Fahrzeug kostet 186 Euro für ein Jahr beziehungsweise 372 Euro für 2 Jahre.

Für Beschäftigte in Währinger Betrieben gibt es die Möglichkeit, eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Die Kosten belaufen sich auf 60 Euro für ein Jahr beziehungsweise 120 Euro für zwei Jahre. Dazu kommen jeweils die Antragsgebühren.

Sowohl für Betriebe als auch für Beschäftigte gelten besondere Bedingungen für die Erteilung von Ausnahmengenehmigungen.

Parkkarte für Beschäftigte und Betriebe - Ausnahmebewilligung

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