Elektronisches Parkpickerl in allen parkraumbewirtschafteten Bezirke

Seit 1. September 2016 ersetzt das elektronische Parkpickerl das bisherige. Es wird automatisch bei einer Verlängerung oder einem Neuantrag zugesandt.

Video "E-Parkpickerl"

Die Neuerung vereinfacht den Umgang mit dem Parkpickerl. Den Nutzerinnen und Nutzern entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Das elektronische Parkpickerl besteht aus einem Parkkleber mit einem integrierten Chip. Das elektronische Parkpickerl muss wie bisher an der rechten oberen Ecke hinter der Windschutzscheibe (BeifahrerInnen-Seite) aufgeklebt werden. Ein Vorteil von vielen: Der Chip muss nur einmalig angebracht werden. Bei Verlängerung des "Pickerls" muss das alte nicht mehr abgekratzt und durch ein neues ersetzt werden.

Das "Pickerl" kann über Jahre auf der Windschutzscheibe bleiben und sollte die "Lebensdauer" eines Fahrzeuges überstehen. Verlängerungsanträge können so effizienter und wirtschaftlicher abgewickelt werden.

Alte und neue Parkpickerln im Parallelbetrieb

Video "Parkpickerl"

Die Bewohnerinnen und Bewohner in den parkraumbewirtschafteten Bezirken 1 bis 9, 12, 14 bis 17 und 20 sowie in dem ab 5. September 2016 neu hinzukommenden 18. Bezirk erhalten im Zuge der Bewilligung bei allen Neuanträgen und sogenannten Verlängerungen mit Gültigkeit seit 1. September 2016 das elektronische Parkpickerl. Alte noch länger gültige Parkpickerl müssen nicht getauscht werden. Sie behalten bis zum zeitlichen Ablauf ihre Gültigkeit. Getauscht werden sie erst bei der nächsten Verlängerung.

Es gibt daher einen parallelen Betrieb mit bisherigen Parkpickerln, aber auch mit bereits ausgegebenen elektronischen Parkpickerln. Spätestens zwei Jahre nach der Umstellung sollten nur mehr elektronische Parkpickerl vorhanden sein.

Schrittweise werden seit 1. September 2016 auch Ausnahmebewilligungen für den Wirtschaftsverkehr und die Pauschalierungsvereinbarungen auf die digitale Form umgestellt.

Bequem und unbürokratisch

  • An der Beantragung des Parkpickerls ändert sich nichts. Das Parkpickerl wird wie bisher mit dem Bescheid per Post zugesandt. Vor dem Ablauf der Gültigkeit erhalten die Nutzerinnen und Nutzer wie bisher in der Regel ein Erinnerungsschreiben. Bei Verlängerung ändert die Behörde nach Ausstellung der Bewilligung die Daten (Geltungsbereich und Gültigkeitsdauer) und sendet einen Bescheid zu, der die Verlängerung belegt.
  • Alle mit einem Kraftfahrzeug verbundenen Genehmigungen (zum Beispiel das Parkpickerl für Bewohnerinnen und Bewohner oder Kleingärtnerinnen und Kleingärtner) können mit einem einzigen elektronischen Parkpickerl verwaltet werden.
  • Bei jeglicher Rückgabe der Genehmigung für das Parkpickerl, beispielsweise bei einem Bezirks- oder Kennzeichenwechsel sowie bei einem Windschutzscheibentausch, müssen keine Parkkleberreste mehr an die Behörde retourniert werden. Die Änderung muss wie bisher beim Magistratischen Bezirksamt gemeldet werden. Die Daten werden anschließend aktualisiert. Bei einem Defekt des elektronischen Parkpickerls meldet sich das Magistratische Bezirksamt. In allen diesen Fällen gibt es kostenlos ein neues elektronisches Parkpickerl.
  • Ein bereits von einer Vorbesitzerin oder einem Vorbesitzer an einem Kraftfahrzeug angebrachtes elektronisches Parkpickerl kann weiterverwendet werden.
  • Besitzerinnen und Besitzer eines Wechselkennzeichens erhalten für jedes Fahrzeug ein eigenes elektronisches Parkpickerl.
  • Ist auf einem alten Fahrzeug bereits ein elektronisches Parkpickerl im Einsatz und wird ein neues Fahrzeug angemeldet, muss für das neue Fahrzeug ein neues Parkpickerl beantragt werden. Die noch offene Parkometerabgabe wird anteilig an- beziehungsweise abgerechnet. Das elektronische Parkpickerl am alten Fahrzeug braucht nicht abgelöst und retourniert zu werden.
  • Ist auf einem neu erworbenen Fahrzeug bereits ein elektronisches Parkpickerl vorhanden, weisen Sie bei der Antragstellung bitte darauf hin.

Technologie und Datenschutz

Elektronisches Parkpickerl der Stadt Wien

Auf jedem elektronischen Parkpickerl ist eine Identifikationsnummer aufgedruckt. Im Chip sind keine personenbezogenen Daten gespeichert.

Am elektronischen Parkpickerl ist ein sogenannter RFID-Chip integriert. RFID steht für "Radio Frequency Identification". Auf dem Chip und dem ebenfalls aufgedruckten QR-Code sind keine personenbezogenen Daten gespeichert. Hinterlegt ist lediglich eine Identifikationsnummer, die auch außen auf dem elektronischen Parkpickerl aufgedruckt ist.

Die Identifikationsnummer wird mit einem Lesegerät draht- und kontaktlos ausgelesen und an eine Datenbank gesendet. Diese wird von den Dienststellen des Magistrats bei der Antragsbearbeitung befüllt. Von dieser Datenbank erhält das Überwachungsorgan innerhalb von zwei Sekunden die für die Kontrolle maßgeblichen Informationen wie behördliches Kennzeichen, Marke und Type des Fahrzeuges, Geltungsbereich beziehungsweise Bezirk sowie Gültigkeitsdauer des Parkpickerls. Sollten kein Neuantrag oder eine Verlängerung der Ausnahmebewilligung erfolgen, werden diese Informationen nach Ablauf der Gültigkeit aus der Datenbank wieder gelöscht.

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