Leistungsangebot der MA 46

Straßenkreuzung auf Höhe Urania

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46) sind für sämtliche Verkehrsangelegenheiten der Stadt Wien zuständig. Dazu gehören die verkehrstechnische Planung und behördliche Festlegung von Ampeln, Verkehrszeichen und Bodenmarkierungen, die Verkehrstechnik neuer Straßen, das Wiener Radwegnetz und die Parkordnung.


Erstellung von Maßnahmen zur Verkehrssicherheit

Kernstück der Analysen zur Verkehrssicherheit ist eine EDV-basierte Unfalldatenbank, in der alle Unfälle, bei denen eine Person verletzt oder getötet wird, gespeichert sind. An Straßenstellen, wo häufig Unfälle passieren, erarbeitet die Abteilung Vorschläge für Maßnahmen, welche die Verkehrssicherheit erhöhen, wie zum Beispiel Geschwindigkeitsbegrenzungen, die Errichtung von Ampeln oder Gehsteigvorziehungen.

Erstellung von Maßnahmen für Fußgängerinnen und Fußgänger in Wien

Damit in Wien weiterhin viele Menschen "gut zu Fuß" sein können, werden in Zusammenarbeit mit anderen Magistratsabteilungen der Stadt Wien verschiedene Maßnahmen gesetzt:

  • Gehsteige werden dort, wo es möglich ist, verbreitert.
  • Gehsteigkanten an Kreuzungen werden abgesenkt.
  • Wartezeiten für Fußgängerinnen und Fußgänger an Ampeln werden verkürzt.
  • Die Verkehrssicherheit wird durch bauliche und verkehrstechnische Maßnahmen erhöht.

Ausbau des Radwegnetzes

Radfahren in Wien hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erlebt. Vor allem im innerstädtischen Bereich auf Distanzen bis zu fünf Kilometern ist das Fahrrad das schnellste Verkehrsmittel. Daher ist es das Bestreben der Stadt Wien, Radfahren noch attraktiver und sicherer zu machen und so den Radverkehrsanteil am gesamten Verkehrsaufkommen in Wien bis 2025 deutlich zu erhöhen.

Radfahren in Wien

Baustellenmanagement

Baustellen sind in der Stadt unvermeidlich. Straßen müssen saniert, Kabel neu verlegt oder Kanalarbeiten erledigt werden. Beeinträchtigungen des Verkehrs sind die Folge. Damit diese so gering wie möglich ausfallen, werden sämtliche Baustellen koordiniert. Alle größeren Baustellen in Wien sind in einer Datenbank verzeichnet. Neben umfangreichen Angaben zur Verkehrsbeeinträchtigung wird in der Datenbank auf Beginn und Ende der jeweiligen Baustelle hingewiesen.

Baustellen auf Gehsteigen stellen insbesondere für Menschen mit Sehbehinderungen eine Gefahr dar. Blinde Personen nehmen nur jene Hindernisse wahr, die mit dem Langstock ertastet werden können. Deshalb kommt der Baustellenabsicherung eine wichtige Bedeutung zu. Für Absperrungen dürfen keine Plastikbänder verwendet werden, Ersatzgehsteige müssen mindestens 1,20 Meter breit sein. Die Einhaltung dieser Standards wird von der Abteilung Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46) überwacht.

Fahrzeugkontrollen

Verkehrssicherheit für alle kann nur gewährleistet werden, wenn die Fahrzeuge, die auf den Straßen unterwegs sind, in einwandfreiem Zustand sind. Zuständig für die Überprüfung der gesetzlichen Vorschriften ist die Wiener Landesfahrzeugprüfstelle.

Verkehrsmanagement und aktuelle Verkehrsinformationen

Die Stadt Wien setzt auf ein modernes Verkehrsmanagement sowie die Erarbeitung und Umsetzung von Park-and-ride-Standorten.
Verkehrsinformation ist ein wichtiger Teil des Projektes Verkehrsmanagement Wien (VEMA). In Zukunft werden Informationen zur aktuellen Verkehrslage beispielsweise im Rahmen des "Frühstücksfernsehens" oder über WAP-Handys abrufbar sein. Wer gut informiert ist, kommt schneller voran.

Genehmigung und Koordination privater Ansprüche an den öffentlichen Raum

Die Ansprüche an den öffentlichen Raum sind vielfältig. Auf Straßen und Plätzen wird gefahren, gegangen, gesessen, eingekauft und gefeiert. Damit diese Nutzungen Platz finden, bedarf es einer geregelten Nutzung des öffentlichen Raumes und der Einhaltung von Sicherheitsvorschriften.

Verkaufsstände, Schanigärten, Feste, Informationsstände oder Werbeaktionen besetzen den öffentlichen Raum. Diese privaten Ansprüche an den öffentlichen Raum werden geprüft, genehmigt und koordiniert. Die Abstimmung der Nutzungsansprüche erfolgt in enger Kooperation mit der Polizei und anderen Magistratsabteilungen der Stadt Wien.

Weiterführende Informationen

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Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (Magistratsabteilung 46)
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