Neue Sicherheits- und Service-Teams der Wiener Linien

Seit Ende August 2017 achten ausgebildete Sicherheitsteams der Wiener Linien auf die Einhaltung der Hausordnung und greifen in schwierigen Situationen ein. Zusätzlich geben Serviceteams Auskünfte zu Fahrplänen, Umsteigemöglichkeiten und Tickets.

Zwei Sicherheitsbedienstete unterhalten sich

Im Rahmen des Sicherheits- und Servicepakets für die Öffis nehmen Sicherheits- und Service-Teams der Wiener Linien ihre Arbeit auf.

Bis Ende 2019 werden insgesamt rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Bahnsteigen und in den Fahrzeugen im Bereich der U-Bahn unterwegs sein und sich ausschließlich um Sicherheit und Service für die Fahrgäste kümmern.

Öffi-Stadträtin Ulli Sima: "Unser Ziel ist es, dass sich die Fahrgäste gut betreut und sicher in den Öffis fühlen. Mit mehr gut geschultem Personal, das sichtbar und direkt für die Fahrgäste da ist, soll dieses Wohlbefinden weiter angehoben werden."

Ausgebildete Sicherheitsteams

Ulli Sima und Günter Steinbauer mit Serviceteam

Präsentation der Sicherheits- und Service-Teams der Wiener Linien mit Öffi-Stadträtin Ulli Sima und Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Ende August 2017 nahmen die ersten 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sicherheitsteams ihren Dienst auf, bis Jahresende werden bereits rund 60 weitere im Schichtdienst unterwegs sein. Bis 2019 sind es dann 120 Kolleginnen und Kollegen.

Seit Juli 2017 werden die neuen Sicherheits-Bediensteten für ihre Aufgaben im Netz speziell ausgebildet. Die rund einmonatige Ausbildung enthält Schulungen zu Hausordnung, Kundendienst, Netzwissen, Sicherheitseinrichtungen, Deeskalations- und Diversitätsseminare, Erste-Hilfe-Kurse et cetera.


Ziel des Security-Teams ist es, auf die Einhaltung der Hausordnung zu achten und in schwierigen Situationen deeskalierend einzugreifen. Dennoch bleibt die Polizei die erste Adresse für die Kriminalitätsbekämpfung und Sicherheit.

Serviceteam-MitarbeiterInnen als direkte AnsprechpartnerInnen

Neben dem Sicherheitsteam werden ab sofort auch die ersten Serviceteam-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter am Bahnsteig und in den Zügen unterwegs sein. Das Serviceteam besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bisher als Stations-WartInnen tätig waren und die viel Erfahrung rund um den Öffi-Betrieb mitbringen. Sie geben Auskünfte zu Fahrplänen, Umsteigemöglichkeiten bis hin zu Ticket-Infos.

Bis 2019 werden rund 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Serviceteam angehören.

Service-Points mit Infosäulen

In Stationen mit hoher KundInnen-Frequenz wurden moderne Service-Points mit Infosäulen errichtet. Der erste Service-Point startete in der U3-Station Erdberg. Bis Jahresende werden weitere Standorte ihren Betrieb aufnehmen. Die Service-Points werden die bisherigen Stationsüberwachungen ablösen und wichtige Anlaufstellen für Fahrgäste bei allen Fragen zum Angebot der Wiener Linien sein.

Videoüberwachung für mehr Fahrgastsicherheit

Die Videoüberwachung der Stationen und Fahrzeuge wurde in den vergangenen Jahren stark vorangetrieben. Rund 11.000 Kameras liefern im ganzen Netz Bilder, die im Fall der Fälle von der Polizei ausgewertet werden können. In allen 104 U-Bahnstationen und im Großteil der Züge gibt es bereits Videoüberwachung, der Ausbau in Straßenbahnen läuft. 2017 werden rund 700.000 Euro in neue Videoanlagen für die Sicherheit der Fahrgäste investiert.

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