Mehr Sicherheit bei großen Öffi-Knotenpunkten

Sicherheitsteam der Wiener Linien in einer U-Bahn-Station

Die Zusammenarbeit zwischen den Wiener Linien-Sicherheitsteams und den ÖBB wurde im Herbst 2017 verstärkt. Die Fahrgäste sollen sich dadurch in den großen Öffi-Gemeinschaftsstationen von ÖBB und Wiener Linien noch sicherer und wohler fühlen. Hier steigen tagtäglich über 100.000 Fahrgäste ein und aus. Viele dieser Stationen bieten direkte Umsteigemöglichkeiten von der S-Bahn in die U-Bahn und umgekehrt.


Gruppenbild mit Ulli Sima, Wiener Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl, Franz Seiser von den ÖBB sowie Sicherheitsmitarbeitern

Ulli Sima (Mitte) mit Wiener Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl (3.v.l.), ÖBB-Infrastrukturvorstand Franz Seiser (3.v.r.) und Sicherheitsmitarbeitern

Öffi-Stadträtin Ulli Sima: "Wo viele Menschen aufeinandertreffen, ist es besonders wichtig, dass die Spielregeln eingehalten werden. Das muss über bauliche Zuständigkeitsgrenzen hinausgehen."

Gerade in den großen Gemeinschaftsstationen, wie Westbahnhof, Hauptbahnhof oder Praterstern, ergeben sich viele Berührungspunkte der ÖBB-Security-Teams und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sicherheitsteams der Wiener Linien. Die gegenseitige Unterstützung vor Ort wird nun erleichtert.

Mehr Personal vor Ort

Das Sicherheitsteam der Wiener Linien wird laufend ausgebaut. Bis 2019 werden im gesamten U-Bahn-Netz rund 120 neue Kolleginnen und Kollegen die Einhaltung der Hausordnung kontrollieren. Sie sorgen gemeinsam mit den Security-Teams der ÖBB für mehr Personalpräsenz in den großen Knotenstationen.

Derzeit sorgen bei den ÖBB 120 Sicherheitsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter allein in Wien für die Einhaltung der Hausordnung auf den Bahnhöfen. Bis Ende 2019 ist die Aufnahme weiterer 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geplant. Neben der Durchsetzung der Hausordnung zählen vor allem Hilfe- und Serviceleistungen zu den Hauptaufgaben der Securities.

Videoüberwachung für mehr Fahrgastsicherheit

Zusätzlich zur verstärkten Personalpräsenz sorgt der kontinuierliche Ausbau der Videoüberwachung für mehr Sicherheit in den Öffis. Aktuell liefern rund 11.000 Kameras in den Fahrzeugen und Stationen der Wiener Linien Bilder, die im Fall der Fälle von der Polizei ausgewertet werden können. Auf allen Bahnsteigen der U-Bahn-Stationen gibt es außerdem Notrufeinrichtungen, mit denen Fahrgäste rasch Hilfe holen können. Mit den Einrichtungen am Bahnsteig kann direkter Kontakt mit der Leitstelle aufgenommen werden.

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