S-Bahn- und Regionalbus-Paket ab September

Einfahrender Zug der Schnellbahnlinie S7 in der Station Flughafen Wien

Ein S-Bahn- und Regionalbus-Paket wird ab September Pendlerinnen und Pendler entlasten. Die Flughafenschnellbahn S7 wird von zwei auf bis zu vier Züge pro Stunde verdichtet. Im Süden Wiens werden zusätzlich Regionalbusverbindungen umgesetzt.

Das zusätzliche S-Bahn-Angebot gilt ab 4. September, die zusätzlichen Regionalbusleistungen werden bereits mit Start der U1-Verlängerung am 2. September umgesetzt.

"Mit mehr Zügen auf der S7 schaffen wir zu besonders nachgefragten Zeiten zusätzliche Sitzplätze und raschere Verbindungen - so werden zu den Hauptverkehrszeiten die neuen, beschleunigten S7-Sprinter-Züge bis Wolfsthal eine Fahrzeitkürzung von bis zu zehn Minuten bringen. Neben dieser massiven Kapazitätsausweitung an der Flughafenschnellbahn setzt der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) im Auftrag der Länder Niederösterreich und Wien zusätzliche Regionalbusverbindungen (VORRegio) im Süden Wiens um", informieren Wiens Finanzstadträtin Renate Brauner und Niederösterreichs Verkehrslandesrat Karl Wilfing.

Verbesserung der Flughafenschnellbahn S7

v.l.n.r.: ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä, Niederösterreichs Verkehrslandesrat Karl Wilfing, Finanzstadträtin Renate Brauner, VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll

Die Flughafenschnellbahn S7 wird von zwei auf bis zu vier Züge pro Stunde und Richtung zwischen Wolfsthal über Flughafen Wien bis Floridsdorf verdichtet. So werden zu besonders nachgefragten Zeiten zusätzliche Sitzplätze für bis zu 800 Fahrgäste pro Stunde und Richtung geschaffen.

Um bis zu 10 Minuten schnellere S-Bahn-Sprinter bedienen ab Flughafen Wien sämtliche Halte bis Wolfsthal und bringen damit den Fahrgästen aus der Region kürzere Arbeitswege.

Insgesamt werden pro Werktag 28 barrierefreie S7-Garnituren zusätzlich verkehren, die beschleunigt geführt werden.

Brauner: "Die S7 gehört zu den wesentlichen Pendlerstrecken mit rund 26.000 Fahrgästen täglich, welche nun von mehr Sitzplätzen und kürzeren Fahrzeiten profitieren."

Die Bundesländer Wien und Niederösterreich tragen jeweils rund eine Million Euro jährlich für diese Zusatzleistungen auf der S7 bei.

Stärkung der Regionalbusse

Aufgrund der U1-Verlängerung und der Ausweitung der Kurzparkzonen in Wien werden die Regionalbuslinien im Süden Wiens nun ebenfalls verstärkt: Künftig werden 40 zusätzliche Verbindungen nach Wien angeboten.

Betroffen sind die Buslinien 226, 227, 266 und die neue Linie 268:

  • Von Montag bis Samstag verkehren alle Linien im 30-Minuten-Takt, sonntags und an Feiertagen im 60 Minuten-Takt.
  • 15-Minuten-Takt auf den Linien 226 und 227 zwischen Oberlaa und Himberg
  • Neue Linie 266 zwischen Schwechat und Oberlaa mit einer Verlängerung der Betriebszeit bis 24 Uhr
  • Die Linie 120 von Eisenstadt kommend wird von zwei auf vier Kurse verdichtet.
  • Die Linie 200 von Eisenstadt kommend wird in den Hauptverkehrszeiten von einem 30-Minuten- auf einen 15-Minuten-Takt verstärkt.

Ausweitung der Park-and-ride-Stellplätze

Abgerundet wird das aktuelle Öffi-Paket von einer Ausweitung der Park-and-ride-Stellplätze. In den kommenden zwei Jahren ist eine weitere Aufstockung von mehr als 1.200 Pkw-Stellplätzen an Park-and-ride-Anlagen in der gesamten Region vorgesehen. 250 davon sind derzeit in Bau, rund 1.000 zusätzliche Stellplätze befinden sich im fortgeschrittenen Planungsstadium.

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