Wiener Linien testet Bodycams

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts der Wiener Linien werden mit Bodycams ausgestattet. Bereits Ende 2018 sollen die Kameras zum Einsatz kommen. Im Juni startet ein rund zweimonatiger Testbetrieb.

Bürgermeister Michael Ludwig und Öffi-Stadträtin Ulli Sima mit zwei MitarbeiterInnen des Sicherheitsdiensts der Wiener Linien

Bürgermeister Michael Ludwig und Öffi-Stadträtin Ulli Sima

Bürgermeister Michael Ludwig: "Die Sicherheit der Fahrgäste hat Priorität und die vielen gesetzten Maßnahmen der Wiener Linien tragen entscheidend dazu bei, dass sich die Fahrgäste wohl fühlen. Die Sicherheitsteams in den Wiener Linien werden laufend aufgestockt und bestens ausgerüstet, wie in Kürze mit Bodycams, die auch schon bei ÖBB und Polizei erfolgreich im Einsatz sind."

Öffi-Stadträtin Ulli Sima: "Damit die Öffis auch künftig die sichersten Orte der Stadt bleiben, investieren wir laufend in die Sicherheit und arbeiten natürlich eng mit der Polizei zusammen. Die Bodycams wirken sowohl präventiv abschreckend als auch deeskalierend und die Aufnahmen erfüllen eine wichtige Dokumentationsfunktion."

Hausordnung und Sicherheit

Seit 2017 sorgen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts vor Ort dafür, dass die Hausordnung eingehalten wird. Bis Ende 2019 werden rund 120 Sicherheits-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter unterwegs sein.

Seitdem haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund 10.000 Fahrgäste angesprochen. In rund der Hälfte der Fälle musste auf die Hausordnung hingewiesen werden. Das betraf vor allem das Fahren am Bahnsteig mit Fahrrädern, Scootern oder Skateboards, gefolgt von Hunden ohne Maulkorb oder Leine sowie Betteln. Weitere Themen waren der ebenfalls verbotene Konsum von Alkohol, Lärmen und Rauchen.

Abseits der Hausordnung wurde das richtige und sichere Verhalten im Zusammenhang mit den Öffis angesprochen, beispielsweise, dass der Transport von Fahrrädern auf der Rolltreppe aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt ist.

Laufender Ausbau der Videoüberwachung

Neben der Präsenz der Sicherheitsteams sorgt auch die Videoüberwachung in den Stationen und Fahrzeugen für mehr Sicherheit in den Öffis. Aktuell liefern bereits rund 12.500 Kameras Bilder, die im Fall der Fälle von der Polizei ausgewertet werden können. Damit leisten die Wiener Linien einen wichtigen Beitrag zur hohen Aufklärungsquote. In allen 109 U-Bahn-Stationen und im Großteil der Züge gibt es bereits Videoüberwachung. Der weitere Ausbau in Straßenbahnen läuft. 2018 werden insgesamt rund 900.000 Euro in neue Videoanlagen für rund 1.600 neue Kameras investiert.

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