Nußdorfer Steg

Seitansicht des Nussdorfer Stegs

Der Nußdorfer Steg ist eine wichtige Fuß- und Radwegverbindung über den Donaukanal. Die Errichtung erfolgte im Bereich der Holzgasse im 19. Bezirk zirka 30 Laufmeter stromaufwärts der Nußdorfer Brücke. Der neue Nußdorfer Steg und der Steinitzsteg (vormals Nordsteg) über die Donau machen das Naherholungsgebiet Donauinsel bequem ohne Stiegenanlage vom 19. Bezirk aus erreichbar.


Errichtung für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie den Radverkehr

Die Errichtung des Nußdorfer Steges wurde im Mai 1999 begonnen und Ende 1999 fertig gestellt. Damit der Nußdorfer Steg für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer gleichermaßen benutzerfreundlich ist, wurden an beiden Uferseiten Abfahrtsrampen und Stiegenanlagen errichtet. Diese Konstruktionen ermöglichen die spätere Herstellung eines Weges unmittelbar neben dem Wasser und korrespondieren mit der laufenden Donaukanalgestaltung.

Nächtliche Beleuchtung

Die Beleuchtung des neuen Nußdorfer Steges wurde in die Geländerhandläufe integriert und über das Tragwerk und die beiden Wendelrampen zum Ufer gezogen. So wird die Brückenkonstruktion auch bei Dunkelheit entsprechend hervorgehoben.

Kosten und Daten

  • Die Gesamtkosten für die Errichtung des neuen Nußdorfer Steges betrugen zirka 15 Millionen Schilling.
  • Das einfeldrige Brückentragwerk über den Donaukanal wurde als Stahlrohrfachwerk ausgebildet. Das leicht bombierte 48 Laufmeter lange und 3,50 Laufmeter breite Tragwerk hat ein Gesamtgewicht von rund 80 Tonnen.
  • Die Rampenbauwerke an beiden Ufern flussaufwärts haben eine Länge von rund 40 Laufmetern. Sie sind mit einem maximalen Längsgefälle von sechs Prozent behindertengerecht ausgeführt.
  • Die Gesamtbauzeit betrug etwa sieben Monate.
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Wiener Brückenbau und Grundbau (Magistratsabteilung 29)
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