Franzensbrücke

Seitansicht der Franzensbrücke

Die Franzensbrücke führt über den Donaukanal. Sie verbindet den 2. und den 3. Bezirk.


Geschichte

  • 1801 bis 1803: 1799 stürzte eine hier seit 1782 über den Donaukanal führende Holzbrücke ein. Die Franzensbrücke, eine verschalte Holzkonstruktion, ersetzte die eingestürzte Verbindung der Weißgerbervorstadt mit der Jägerzeile und dem Prater. Verkehrsfreigabe war am 7. November 1803. Der Volksmund nannte die Franzensbrücke "die schöne Brücke".
  • 1809: Während des Krieges gegen die Franzosen wollte man die Brücke sprengen. Man entschloss sich dann aber doch, sie nur teilweise abzutragen. Nach Kriegsende wurde sie wiederhergestellt.
  • 1844 bis 1848: Die Brücke wurde durch eine Kettenbrücke mit drei Seilebenen ersetzt. Verkehrsfreigabe war am 15. Februar 1848.
  • 1866: Die Brücke war die am stärksten frequentierte Lastenbrücke Wiens geworden. Reparatur und Verstärkung waren nötig. Zur Entlastung entstand eine hölzerne Parallelbrücke.
  • 1898 bis 1899: Die neue Franzensbrücke wurde als Fachwerk-Bogenbrücke mit schlanken Pylonen erbaut. Die Pläne stammen von Franz Pfeuffer und Franz Freiherr von Krauß.
  • 1945: Sprengung der Franzensbrücke. Nach Kriegsende entstand ein hölzerner Behelfssteg zwischen der Franzensbrücke und der ebenfalls gesprengten nahe gelegenen Verbindungsbahnbrücke.
  • 1948: (25. September) Verkehrsfreigabe einer neu errichteten Stahlbetonbrücke.

Historische Ansichten

Franzensbrücke 1899

Franzensbrücke 1899

Franzensbrücke 1945

Zerstörte Franzensbrücke 1945

Die heutige Franzensbrücke
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