Döblinger Steg

Frontale Ansicht auf den Döblinger Steg mit Bogentor und zwei stilisierten Türmen seitlich

Der Döblinger Steg ist ein FußgängerInnen-Steg über den Donaukanal. Er verbindet den 19. und den 20. Bezirk.


Geschichte

  • 1910/1911: Bau des Döblinger Steges über den Donaukanal. Er diente einerseits als Verbindungsweg zwischen dem 19. und 20. Bezirk, andererseits der Führung zweier Wasserrohre und eines Gasrohres über den Donaukanal.
  • 1945: Im April 1945 erfolgte die Sprengung der Brücke. Es war vor allem der am Brigittenauer Ufer gelegene Teil des Stegs betroffen.
  • 1947: Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Steges unter Verwendung der im Donaukanal liegenden Konstruktion.
  • 1974/1975: Errichtung zweier Verlängerungsbauwerke aus Stahlbeton zur Überbrückung der beiden Fahrbahnen der B 227 - Donaukanalschnellstraße (stadteinwärts Heiligenstädter Lände, stadtauswärts Brigittenauer Lände). Auf der Döblinger Seite ist es möglich, durchgehend von der Rampengasse im 19. Bezirk über den Franz-Ippisch-Steg die Trasse der U-Bahn zu überqueren und so den Döblinger Steg zu erreichen.

Gesamtinstandsetzung 1995 bis 1997

Der 1911 fertig gestellte Döblinger Steg wurde 1995 bis1997 von Grund auf instand gesetzt:


  • Herstellung einer neuen Gehwegkonstruktion aus Stahlblech für das Tragwerk über den Donaukanal
  • Instandsetzung des alten Stahltragwerkes
  • Erneuerung des Korrosionsschutzes
  • Abbruch zweier Stiegenanlagen und Ersatz durch eine neue Stiegenanlage und eine behindertengerechte Rampe für eine bessere Erreichbarkeit des Steges von der Seite des 20. Bezirkes - Klosterneuburger Straße
  • Erneuerung der Randbalken der Verlängerungstragwerke
  • Erneuerung von Belag und Abdichtung
  • Steinmetzarbeiten zur Instandsetzung der beiden Natursteinpylone
  • Instandsetzung der beiden kupfergedeckten Dachstühle

Bildergalerie

Döblinger Steg von der Seite
Der zerstörte Döblinger Steg
Historische Ansicht vom Döblinger Steg
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